Nach Terror: Angehörige klagen Facebook, Twitter und Google

20. Dezember 2016, 14:51
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Hinterbliebene des Anschlags in der US-Stadt Orlando gehen juristisch gegen soziale Netzwerke vor

Die Angehörigen der Terroropfer von Orlando, Florida, klagen Facebook, Google und Twitter. Sie werfen den IT-Konzernen vor, die Terrororganisation IS unterstützt zu haben, indem sie ihm eine Kommunikationsplattform zur Verfügung stellten. Zuvor hatte bereits ein Hinterbliebener der Terroranschläge von Paris die drei Betreiber sozialer Medien angezeigt. Beide Fälle werden vom selben Opferanwalt betreut.

Gemeinsame Datenbank

Facebook, Twitter, Microsoft und Google haben vor Kurzem angekündigt, eine gemeinsame Datenbank an Terrorbildern und Terrorvideos betreiben zu wollen. Das soll helfen, derartige Inhalte schneller zu identifizieren. Die Firmen waren auch politisch wegen der Verbreitung von Terrorpropaganda unter Druck geraten. (red, 20.12.2016)

  • Hinterbliebene der Terroropfer von Orlando werfen den IT-Konzernen vor, dem IS geholfen zu haben
    foto: apa/afp/platt

    Hinterbliebene der Terroropfer von Orlando werfen den IT-Konzernen vor, dem IS geholfen zu haben

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