So viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten wie nie zuvor

    Ansichtssache1. Jänner 2017, 15:32
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    Einige wenige Spezies verbesserten sich im vergangenen Jahr, viel mehr dagegen müssen um ihre Existenz bangen

    Wien – Mehr als 24.300 Tiere und Pflanzen gelten zum Jahreswechsel als bedroht. Die Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN verzeichnet noch nie zuvor mehr gefährdete Arten. Die Gründe sind der Klimawandel, schwindender Lebensraum oder illegaler Handel, meistens steckt dahinter der Mensch, berichtete der WWF.

    "Es liegt demnach in unserer Hand, Lebensraumverlust und Wilderei zu stoppen und den Klimawandel zu begrenzen", meint die Umweltschutzorganisation. Für manche Arten wie den Schneeleoparden sei die Bilanz durchwachsen: Aufgrund von Naturschutzmaßnahmen blieb der Bestand in der Mongolei stabil, in seinen übrigen Verbreitungsgebieten bleibt sein Zustand jedoch alarmierend. Andere Spezies blicken dagegen auf ein düsteres Jahr zurück.

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    foto: ap/aijaz rahi

    Folgende fünf Arten können sich laut WWF als Gewinner des vergangenen Jahres betrachten:

    Tiger

    Der illegale Handel mit Tigerprodukten floriert – sowohl mit Wild- als auch mit Zuchttieren. Es ist deshalb als Erfolg zu werten, dass an der Artenschutzkonferenz Chinas Antrag zum Ausschluss von Tigerfarmen abgelehnt wurde. Zudem verkündete Laos, seine Tigerfarmen zu schließen. Beides sind wichtige Schritte für die gestreiften Raubkatzen, nahm doch bei den Beschlagnahmungen von Tigerhaut und -knochen die Anzahl jener aus Farmen zu.

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