Drei Tote bei Erdbeben in Ecuador

20. Dezember 2016, 10:35
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Dutzende Menschen wurden verletzt. Das Beben der Stärke 5,7 verursachte schwere Schäden in Urlaubsorten an Pazifikküste

Quito – Bei einem Erdbeben mit Dutzenden Nachbeben sind in Ecuador drei Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden. Das Beben der Stärke 5,7 ereignete sich am Montag vor Sonnenaufgang (Ortszeit) an der Pazifikküste, wie die ecuadorianische Katastrophenschutzbehörde SGR mitteilte. Besonders betroffen war demnach die nordwestliche Provinz Esmeraldas.

Drei Menschen starben laut SGR infolge des Erdbebens an Herzanfällen, 47 weitere wurden verletzt. Mindestens 700 Familien hätten ihre Häuser verlassen müssen. Nach dem Beben wurden mindestens 37 Nachbeben registriert.

In den Urlaubsorten Atacames und Tonsupa richtete das Beben schwere Schäden an. Viele Häuser stürzten ein, wie der staatliche Rundfunk berichtete. In einigen Gegenden von Esmeraldas fiel der Strom aus, Schulen blieben geschlossen. Staatschef Rafael Correa reiste in die Erdbebenregion.

Im April waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,8 in Ecuador 673 Menschen ums Leben gekommen. Außerdem wurden etwa 6.000 Menschen verletzt. (APA, 20.12.2016)

  • Hunderte Menschen mussten wegen des Erdbebens ihre Häuser verlassen.
    foto: reuters

    Hunderte Menschen mussten wegen des Erdbebens ihre Häuser verlassen.

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