Diese Veränderungen bringt 2017 für Reisende

19. Dezember 2016, 11:30
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Eine Zusammenfassung

Auch 2017 bringt für Reisende wieder einige Änderungen und neue Bestimmungen. Der ÖAMTC hat die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst:

  • Umweltzone Paris

In Paris wurde bereits im Juli 2016 eine Umweltzone für Pkw eingeführt – diese gilt vorerst nur für französische Autofahrer. Ab 1. April 2017 müssen aber auch alle anderen Fahrzeuge, also auch Urlauber, eine Umweltplakette haben, andernfalls droht eine Geldstrafe in Höhe von 68 Euro. Erhältlich wird die Plakette für ausländische Fahrer ab März 2017 sein. Bis dahin gilt für ausländische Fahrzeuge der Zulassungsschein als Berechtigung zur Einfahrt.

  • Umweltzone Prag

Für 2017 war auch in Prag die Einführung einer Umweltzone geplant. Die Einführung wurde jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben.

  • Promillegrenze für Radfahrer in der Slowakei

Mit 1. Jänner 2017 führt die Slowakei für Radfahrer eine Alkoholtoleranz von 0,5 Promille ein. Die Promillegrenze gilt für Fahrten in Städten und auf gekennzeichneten Radwegen.

  • Helmpflicht für E-Bike-Fahrer in den Niederlanden

Ab Jänner 2017 sind Fahrer von E-Bikes, die Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h erreichen können, verpflichtet, Helme zu tragen. Vorsicht: Der Kopfschutz muss speziell für E-Bikes entwickelt worden sein. Nicht verpflichtend ist die Helmpflicht für E-Bikes, die eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen.

  • Autobahneröffnungen in Europa

Der Ausbau des Fernstraßennetzes in Europa schreitet auch im kommenden Jahr voran. 2017 werden es Reisende in Richtung Bulgarien leichter haben. In der zweiten Jahreshälfte sollen in Serbien drei Abschnitte der neuen Autobahn A 4 (Nis – Grenzübergang Dimitrovgrad/Bulgarien) eröffnet werden. Bis zur bulgarischen Grenze und dem Streckenschluss in Richtung Sofia fehlen dann nur noch 22 Kilometer.

In Polen werden auf der Schnellstraße S 3 (Stettin – Legnica) zwischen April und August 2017 gleich drei Eröffnungen erwartet: die Umfahrungen von Gorzow Wielkopolski und Miedzyrzecz sowie der Abschnitt Sulechow – Zielona Gora. Damit wäre die S 3 durchgehend auf einer Läge von über 200 Kilometern zwischen Stettin und Zielona Gora befahrbar.

In Rumänien werden im Laufe des Jahres auf der A 1 (Grenzübergang Nadlac/Ungarn – Timisoara – Sibiu) die Abschnitte zwischen Dumbrava und Margina sowie zwischen Grind und Deva freigegeben. Die rund 350 Kilometer lange Autobahn von der ungarisch-rumänischen Grenze bei Nadlac bis Sibiu wäre dann fast komplett.

Auf der Schweizer Jura-Autobahn A 16 (Biel – Delemont – Boncourt) wird im Frühjahr 2017 das letzte Teilstück zwischen Loveresse und Court eröffnet. (red, 19.12.2016)

Weitere Informationen: ÖAMTC-Länderinfo

  • Artikelbild
    foto: apa/afp/jacques demarthon
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