Die Störung zieht ab, die Sonne kehrt zurück

18. Dezember 2016, 13:17
21 Postings

Weiter kaum Schnee vor Weihnachten in Sicht

Wien – Sollte sich am kommenden Samstag nicht plötzlich das Wetter umstellen, schaut es für weiße Weihnachten schlecht aus. Die nächsten fünf Tage werden laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) jedenfalls nach dem Durchzug einer Störung sonnig.

Die Details: Nach Störungsabzug gibt es am Montag im Süden noch Restbewölkung, dabei kann es örtlich leicht schneien. Von Vorarlberg bis in das Mostviertel sorgt die immer kräftigere südliche Strömung für Föhn. Hier ist es tagsüber recht sonnig und mild. Im östlichen Flachland nimmt die Neigung zu Nebel oder Hochnebel wieder zu. Der Wind kommt aus Süd bis Ost und frischt vor allem im Bergland deutlich auf. Die Frühtemperaturen liegen bei minus sieben bis plus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei null bis sieben Grad.

Am Dienstag stellt sich in Mitteleuropa neuerlich Hochdruckeinfluss ein, damit gibt es auch im Ostalpenraum in den typischen Nebelregionen oft trübes Wetter, sonst überwiegt aber der Sonnenschein. Der Wind weht mäßig, abschnittsweise im Osten und in den Föhnstrichen auch lebhaft aus Ost bis Süd. Von minus acht bis null Grad in der Früh steigt das Thermometer auf null bis acht Grad tagsüber.

Am Mittwoch gibt es in der Früh im Südwesten noch zahlreiche Restwolken. Mit Niederschlag ist jedoch kaum noch zu rechnen. Außerdem kann sich bis zum Nachmittag langsam die Sonne durchsetzen. Überall sonst präsentiert sich hingegen das Wetter unter Hochdruckeinfluss meist sonnig und trocken. Nur vereinzelt können hohe Schichtwolken den Sonnenschein vorübergehend trüben. Lediglich in den Landesteilen nördlich der Donau, stellenweise im Grazer Becken sowie inneralpin und auch im Südburgenland gibt es während der ersten Tageshälfte Nebel oder Hochnebel. Die vorherrschende Windrichtung ist Südost bis Südwest. Aus ihr weht der Wind mäßig bis lebhaft, alpennordseitig ist es föhnig. Die Frühtemperaturen bewegen sich um minus sieben bis plus zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen null bis 13 Grad mit den höchsten Werten im Westen.

Am Donnerstag ist im Rheintal, in den Landesteilen nördlich der Donau, am Alpenostrand sowie örtlich im Grazer und Wiener Becken und generell in inneralpinen Tälern in der Früh mit Nebel oder Hochnebel zu rechnen. Bis über Mittag wird die feuchte Schicht jedoch zunehmend dünner und die Chancen auf Sonnenschein steigen. Außerhalb der Nebelzonen ist es aber ungetrübt sonnig. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Süd. Von minus neun bis plus ein Grad während der Morgenstunden steigen die Temperaturen auf minus drei bis plus elf Grad.

Auch am Freitag ist hoher Luftdruck im Ostalpenraum wetterbestimmend. Das bedeutet meist sonniges und trockenes Wetter. Lediglich dünne Schleierwolken in hohen Schichten können den Himmel mitunter milchig weiß einfärben. In Becken und Tälern muss anfangs mit Nebel oder Hochnebel gerechnet werden. Dieser sollte sich jedoch meist lichten. Lediglich im Rheintal sowie inneralpin und am Alpenostrand kann der Nebel etwas zäher sein. Die vorherrschende Windrichtung ist West bis Nordwest. Generell weht aber nur schwacher bis mäßiger Wind. Minus neun bis plus ein Grad zeigt das Thermometer in der Früh, null bis neun Grad am Nachmittag. (APA, 18.12.2016)

  • Da scheint die Sonne aus dem Wald.
    foto: apa/afp/dpa/karl-josef hildenbrand

    Da scheint die Sonne aus dem Wald.

Share if you care.