Nutzer verärgert: Dropbox ändert Public-Folder in private Ordner

    18. Dezember 2016, 10:58
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    Umstellung am 15. März für kostenlose Konten – längere Frist für Pro-Nutzer

    Eigentlich hat Dropbox die Public-Ordner bereits Anfang Oktober 2012 eingestellt. Nutzer, die schon davor einen Dropbox-Account angelegt hatten, konnten auf das Feature allerdings noch zugreifen. Doch 2017 ist auch damit Schluss. Bei zahlreichen Nutzern sorgt das für Ärger.

    Längere Frist für zahlende Kunden

    Ab dem 15. März wird der Public-Ordner von Nutzern des kostenlosen Basic-Accounts automatisch in einen privaten Ordner umgewandelt, teilt das Unternehmen auf seinen Support-Seiten mit. Zahlende Kunden mit Pro- oder Business-Konto haben noch bis zum 1. September Zeit. Dann steht auch für sie der Public-Ordner mit den Freigabefunktionen nicht mehr zur Verfügung. Nutzer können Dateien weiterhin mit anderen Personen über einzeln generierte freigegebene Links teilen.

    Das hat auch Auswirkunden auf Nutzer, die den Cloud-Speicher für das Hosting ihrer Website verwenden. Bei normalen Konten kann schon seit dem 3. Oktober kein HTML-Content mehr über freigegebene Links gerendert werden. Liegen HTML-Inhalte in einem Dropbox-Ordner, werden diese nicht mehr im Browser dargestellt. Für zahlende Nutzer wird dieses Feature am 1. September 2017 eingestellt.

    Nutzer verärgert

    In den Support-Foren kritisieren zahlreiche Nutzer die Entscheidung des Unternehmens, wie "Slashdot" berichtet. Viele Nutzer verwenden Public-Folder, um Fotos auf ihren Blogs zu veröffentlichen, auch mehrere Unternehmen haben damit Daten freigegeben. Die Umstellung würde nun einen sehr großen Aufwand für sie bedeuten. (red, 18.12.2016)

    • Das endgültige Aus für Public-Folder kommt bei den Nutzern von Dropbox nicht gut an.
      foto: dropbox

      Das endgültige Aus für Public-Folder kommt bei den Nutzern von Dropbox nicht gut an.

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