Austria gegen Mattersburg um Trendwende

16. Dezember 2016, 15:02
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Nach den Enttäuschung in Pilsen und St. Pölten brauchen die Wiener ein Erfolgserlebnis

Wien – Die Austria will nach einem Herbst mit Höhen und Tiefen mit einer positiven Note in die Winterpause gehen. Nach einer starken Phase kassierten die Violetten zuletzt Niederlagen national wie international. Am Samstag (18.30 Uhr) gegen Mattersburg soll sich das ändern.

"Das ist ein Sieg, den man einfahren muss", meinte Austria-Trainer Thorsten Fink zur Ausgangslage. Fünf Zähler fehlen den viertplatzierten Wienern derzeit auf Tabellenführer Altach, drei auf den Zweiten Salzburg. Mit Blick auf die Punkteausbeute könnte die Austria ihre Marke des Vorjahres (35) überbieten. Fink wird seine Schützlinge am 9. Jänner im neuen Jahr begrüßen. Ein Neuzugang zeichnet sich vorerst nicht ab. "Wir sind mit der Saison nicht unzufrieden, haben alle Ziele erreicht. Dementsprechend groß ist das Vertrauen in die Mannschaft. Wir wollen nichts über das Knie brechen", meinte Sportdirektor Franz Wohlfahrt.

Gegen Mattersburg sind die Austrianer seit elf Ligaspielen unbesiegt und haben zehn davon gewonnen. Auch die bisherigen Saisonduelle gingen mit 3:1 und 2:0 an die Wiener. Mattersburg-Trainer Ivica Vastic bemühte vor dem Antritt im Happel-Stadion Zweckoptimismus. Ob der Gegner nach den jüngsten Niederlagen geschwächt sei, wollte Vastic nicht beurteilen. "Es kommt ganz alleine auf uns an, umso mehr Druck wir auf die Austria ausüben können, desto schwieriger werden sie es haben", sagte er.

Für Gefahr sorgen wollen Mattersburger wie üblich vor allem bei Standardsituationen. Dass sie diesbezüglich "unheimliche Stärken" haben, wusste auch Fink. "Wir dürfen ihnen um den Strafraum herum nur wenig Chancen geben." (APA, red, 16.12. 2016)

Mögliche Aufstellungen:

Austria Wien – SV Mattersburg (18.30 Uhr, Wien, Happel-Stadion, SR Harkam). Bisherige Saisonergebnisse: 3:1 (h), 2:0 (a)

Austria: Hadzikic – Larsen, Rotpuller/Windbichler, Filipovic, Martschinko – Serbest, Holzhauser – Venuto, Grünwald, Pires – Kayode

Ersatz: Pentz – Stronati, Prokop, Tajouri, Friesenbichler, Kvasina

Es fehlen: Almer (Kreuz- und Seitenbandriss, Meniskus), De Paula (Wadenbeinbruch), Salamon (krank)

Fraglich: Rotpuller (angeschlagen)

Mattersburg: Kuster – Höller, Malic, Rath, Maksimenko – Farkas, Jano, Erhardt, Fran – Röcher, Bürger

Ersatz: Böcskör – Novak, Sprangler, Ertlthaler, Perlak, Ibser, Templ, Varga

Es fehlen: Mahrer (rekonvaleszent), Seidl (Schambeinentzündung)

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