Österreicher lassen sich Sekt heuer mehr kosten

15. Dezember 2016, 15:32
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Fast ein Fünftel trinkt ein- bis zweimal pro Monat ein Glas Sekt, Silvester ist besonders prickelnd

Wien – 93 Prozent der Österreicher trinken laut dem Sektreport 2016 gelegentlich Sekt, das sind vier Prozentunkte mehr als im Jahr zuvor. Mehr als ein Fünftel greift ein- bis zweimal im Monat zum Glas, ein Plus von sechs Prozentpunkten. Erstellt haben den Sektreport der Sekterzeuger Schlumberger und das Market-Institut.

Die wichtigsten Entscheidungskriterien beim Kauf von Sekt sind demnach neben dem Geschmack (90 Prozent) vor allem die Herkunft (70 Prozent), ein ausgewogenes Preis-Leistung-Verhältnis (57 Prozent) und eine gute Qualität (52 Prozent), wobei auf Sorte und Jahrgang geachtet werde. Jeder zweite Sekttrinker bevorzugt demnach eine Marke, die einen "Namen" hat.

58 Prozent präferieren Sekt "nur" zum Anzustoßen (2015: 61 Prozent), 49 Prozent gaben an, ihn gern als Aperitif (2015: 24 Prozent) zu trinken. 29 Prozent konsumieren ihn als Cocktail-Zutat (2015: 2 Prozent) und elf Prozent als Begleitung zu Speisen (2015: 2 Prozent).

Die meisten kaufen im Lebensmittelhandel

Der Großteil der Sektkonsumenten kauft im klassischen Lebensmittelhandel. Eine Flasche Sekt (0,75 l) darf dort durchschnittlich 8,45 (2015: 6,21) Euro kosten, heißt es in der Erhebung. In einer Vinothek oder einem Spezialitätengeschäft können auch 14,26 pro Flasche (2015: 10,60) Euro verlangt werden. Wer in einem Restaurant oder einer Bar eine Flasche Sekt trinkt, ist durchschnittlich bereit, rund 31 (2015: 19,38) Euro für die Flasche zu bezahlen.

Auch als Silvestermitbringsel schneidet Sekt gut ab. Er rangiert mit 63 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Glücksbringern aus Schokolade oder Marzipan (53 Prozent), Rauchfangkehrern, Schweinchen und Marienkäfern (44 Prozent), Knabbereien (39 Prozent), Bleigießsets (21 Prozent) und Glücksklee (19 Prozent). (red, 15.12.2016)

  • Die Österreicher konsumieren nicht nur mehr, auch Qualität wird wichtiger.
    foto: apa/barbara gindl

    Die Österreicher konsumieren nicht nur mehr, auch Qualität wird wichtiger.

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