Infineon und Philips bleiben auf EU-Kartellstrafe sitzen

15. Dezember 2016, 11:58
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Auch Samsung wegen Preisabsprachen zu Millionenstrafe verdonnert

Die Halbleiter-Konzerne Infineon und Philips bleiben auf einer Strafe von insgesamt über 100 Mio. Euro wegen eines Kartells bei Smartcard-Chips sitzen.

Klagen zurückgewiesen

Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) wies die Klagen der beiden Unternehmen am Donnerstag zurück und bestätigte die von der EU-Kommission verhängten Geldstrafen. Infineon muss demnach rund 83 Mio. Euro berappen, Philips rund 20 Mio. Euro. Auch der südkoreanische Hersteller Samsung war von den EU-Kartellwächtern wegen der Beteiligung an Preisabsprachen zu einer Strafe von rund 35 Mio. Euro verdonnert worden.

Die Konzerne haben sich den Ermittlungen zufolge zwischen September 2003 und September 2005 bei Preisen für Smartcard-Chips abgesprochen. Diese kommen zum Beispiel in SIM-Karten von Handys, Bankkarten, Pässen und Pay-TV-Karten zum Einsatz. (Reuters/APA, 15.12.2016)

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