Microsoft will Cortana in den Kühlschrank stecken

13. Dezember 2016, 18:07
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Sprachassistentin soll auch für IoT-Geräte mit Display umgesetzt werden

Das Windows 10 Creators Update soll einige Neuerungen bringen. Primär fokussiert sich Microsoft dabei auf Produktiv- und Kreativaufgaben sowie die Einbindung von Augmented und Virtual Reality. Doch auch in Sachen Internet of Things soll sich durch eine Erweiterung der System-Edition Windows 10 IoT Core etwas tun.

Cortana, die einst auf Windows Phone gestartete Sprachassistentin, soll ihr Einsatzgebiet erweitern. Nach dem Desktop und der Xbox will Microsoft die künstliche Intelligenz nun auch in Kühlschränke und andere künftig "smarte" Geräte stecken.

Neue Funktionen

"Wake on Voice" und "Far-field Voice Support" sind zwei neue Features, die im kommenden Frühjahr mit der nächsten großen Windows-Aktualisierung eingeführt werden, berichtet ZDNet. Ersteres erlaubt das Einschalten des PCs aus dem "Tiefschlaf" per Sprachkommando, zweiteres ermöglicht die Erkennung von Befehlen trotz Hintergrundlärms auf eine Distanz von bis zu vier Metern.

Dies könnte es Hardware-Partnern ermöglichen, mittels Windows 10 IoT Core Geräte in der Art von Amazons Echo-Lautsprecher oder Google Home umzusetzen. Microsoft selbst skizziert aber auch, wie erwähnt, Kühlschränke und anderes Haushaltsequipment wie Thermostate mit zusätzlichen Displays.

Der bisherigen Entwicklung folgend dürfte das Update für die IoT-Ausgabe von Windows 10 einige Monate nach dem für das Frühjahr 2017 vorgesehene Creators Update für reguläre Windows-Systeme fertig werden. Auch auf diesen sollen die Kapazitäten von Cortana ausgebaut werden. (red, 13.12.2016)

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    Im Frühjahr 2017 bekommt Windows 10 sein Creators Update, die IoT-Version dürfte einige Monate später aufgerüstet werden.

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