Konzerthaus: Schwarze Null und Besucherplus

13. Dezember 2016, 18:12
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54 Prozent des Gesamtbudgets konnten durch Eintrittskarten eingenommen werden

Wien – Nachrichten vom Wiener Konzerthaus: Es bilanziert über die Saison 2015/16 mit Besucherrekord und hat heuer 10 Millionen Euro über die Eintrittskarten von 542.200 Besuchern eingenommen (54 Prozent des Gesamtbudgets). Die Bilanz, so Präsident Christian Konrad und Intendant Matthias Naske, sei ausgeglichen. Der Kredit aus der Generalsanierung sei zwar nach wie vor nicht zurückgezahlt; bei einem positiven Zinssaldo sei dies aber "eine theoretische Last, die wir locker tragen können", so Konrad.

Selbst das Kontrollamt habe empfohlen, für die Rückzahlung die öffentliche Hand in die Pflicht zu nehmen, er habe den Bericht daher "postwendend an das Kulturamt" geschickt. Von den 18,5 Millionen Euro, die dem Konzerthaus als Gesamtetat zur Verfügung stehen, machen die öffentlichen Subventionen derzeit 12,8 Prozent aus. Personelle Erneuerung stand im Kuratorium an, mit Uniqa-CEO Andreas Brandstetter, Philharmonikerin Albena Danailova, Jazzmusiker Wolfgang Muthspiel, Mitterbauer-Vorstand Marie-Therese Niss und Ex-ÖVP-Chef Josef Pröll wurden neue Mitglieder in das 32-köpfige Gremium berufen. Komponistin Olga Neuwirth wurde neues Ehrenmitglied der Konzerthausgesellschaft.

Dies sei "ein starkes Signal" so Naske, der seine Aufgabe darin sieht, die Räume seines Hauses "über musikalisches Geschehen zu veredeln", das "aus der Zeit geschöpft" wird. (APA, 14.12.2016)

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