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Nachhaltigkeit fördert Innovation und Effizienz

17. Dezember 2016, 00:00

Eine neue EU-Richtlinie verpflichtet Unternehmen ab 2017 dazu, Nachhaltigkeitsberichte vorzulegen. respACT sieht das als echte Chance für verantwortungsvolles und erfolgreiches Wirtschaften: Konkrete Nachhaltigkeits- und Diversitätsstrategien bringen Vorteile für die Betriebe, die MitarbeiterInnen, die Gesellschaft und die Umwelt.

Worüber informiert der Nachhaltigkeitsbericht eines Unternehmens?
Daniela Knieling: Als Geschäftsführerin von respACT, der Unternehmensplattform für Corporate Social Responsibility (CSR) und nachhaltiges Wirtschaften, verfolge ich die Entwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung in Österreich und international seit vielen Jahren. Die meisten Unternehmen orientieren sich an der Global Reporting Initiative (GRI), dem weltweit und auch in Österreich etablierten Leitrahmen zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diese Berichte informieren über die Auswirkungen des Unternehmens auf Gesellschaft und Umwelt.

Welche Vorteile hat es für ein Unternehmen zu berichten?
Daniela Knieling: Ein Unternehmen setzt sich durch die Nachhaltigkeitsberichterstattung mit den eigenen relevanten Themen, also den größten positiven wie negativen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit, auseinander. Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren immer stärker auch zu einem Treiber für Innovation und Ressourceneffizienz geworden und sie steigert die Attraktivität als Arbeitgeber. Viele potentielle MitarbeiterInnen legen Wert auf das Engagement eines Unternehmens. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema Nachhaltigkeit und die Datensammlung bietet die Nachhaltigkeitsberichterstattung einem Unternehmen die Möglichkeit, Optimierungspotential zu erkennen, umzusetzen und über seine Leistungen zu berichten.

Welche Änderungen bringt die EU-Richtlinie 2014/95/EU?
Daniela Knieling: Derzeit beruht die Erarbeitung eines Nachhaltigkeitsberichtes noch auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Durch die nationale Umsetzung der neuen EU-Richtlinie müssen große Unternehmen öffentlichen Interesses mit mehr als 500 MitarbeiterInnen ab 2017 jährlich solche Berichte vorlegen. Der entsprechende Gesetzesentwurf wird derzeit im Justizausschuss des Parlaments behandelt. Beispielsweise sind börsennotierte Unternehmen, Banken oder Versicherungen verpflichtet, ab dem Bilanzjahr 2017 Angaben über Umwelt-, Sozial-, und Arbeitnehmerbelange zu machen. Sie müssen aufzeigen, wie den wesentlichen ökologischen und klimapolitischen Herausforderungen Rechnung getragen wird bzw. welche Schritte zur Achtung der Menschenrechte und gegen Korruption gesetzt werden. Zusätzlich soll die jeweilige Diversitätsstrategie großer Aktiengesellschaften dargelegt werden, also Daten über die Vielfalt der MitarbeiterInnen bzw. wie diese von Seiten der Unternehmensführung gefördert wird. Unternehmen sind dazu aufgefordert, nationale und internationale Rahmenwerke wie GRI als Hilfestellung heranzuziehen.

Wie unterstützt respACT Unternehmen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung?
Daniela Knieling: Seit acht Jahren bieten wir Unternehmen Informationen und Arbeitsgruppen zum Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung. Viele Betriebe haben schon lange vor der EU-Richtlinie begonnen, die geforderten Inhalte umzusetzen und sind gut vorbereitet. Unsere Expertise stellen wir den heimischen Betrieben auch 2017 zur Verfügung.

Wie wirkt sich die EU Richtlinie auf große Unternehmen in Österreich aus?
Daniela Knieling: Ich sehe diese Entwicklung als Chance, verantwortungsvolles Wirtschaften auf eine neue Ebene zu heben und das Potenzial der Vielfalt zu erkennen! Mit Nachhaltigkeitsstrategien und einer gelebten Diversitätskultur kann man den sozialen und ökologischen, aber auch den wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen sich Unternehmen konfrontiert sehen, auf sinnvolle Art und Weise aktiv begegnen.

Kontakt
Die Unternehmensplattform respACT, austrian business council for sustainable development, unterstützt Unternehmen zu Corporate Social Responsibilty (CSR) und ist Experte für Nachhaltigkeitsberichterstattung.

www.respact.at

Eine Information von respACT und dem Bundesministerium für ein lebenswertes Österreich

  • Mag. Daniela Knieling, Geschäftsführerin respACT – austrian business council for sustainable development

    Mag. Daniela Knieling, Geschäftsführerin respACT – austrian business council for sustainable development

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