Vogelgrippe: Zehn Millionen Hühner und Enten in Südkorea getötet

13. Dezember 2016, 11:03
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Weitere zweieinhalb Millionen Tiere werden in den nächsten Tagen gekeult

Seoul – Seit einem Ausbruch der Vogelgrippe in Südkorea im November haben die Behörden landesweit fast zehn Millionen Hühner und Enten getötet. Weitere etwa 2,5 Millionen Tiere werden in den nächsten Tagen vorsorglich gekeult, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium.

Der jüngste Ausbruch geht auf den H5N6-Erreger zurück, der in Südkorea im November zum ersten Mal bei Geflügel nachgewiesen wurde. Das momentan in Europa grassierende Vogelgrippe-Virus ist hingegen vom Typ H5N8.

Südkoreas Behörden gehen davon aus, dass Zugvögel das Virus ins Land gebracht haben. Es ist der schlimmste Ausbruch der Vogelgrippe in Südkorea seit 2014. (APA, 13.12.2016)

  • Vertreter südkoreanischer Gesundheitsbehörden mit Schutzmasken tragen Säcke mit toten Hühnern von einer Hühnerfarm.  Landesweit wurden im Zuge der Vogelgrippe fast zehn Millionen Hühner und Enten getötet.
    foto: apa/afp/yonhap

    Vertreter südkoreanischer Gesundheitsbehörden mit Schutzmasken tragen Säcke mit toten Hühnern von einer Hühnerfarm. Landesweit wurden im Zuge der Vogelgrippe fast zehn Millionen Hühner und Enten getötet.

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