EVN hält Dividende stabil

13. Dezember 2016, 08:57
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Der niederösterreichische Energieversorger EVN zahlt nach einem leichten Gewinnanstieg im Vorjahr eine unveränderte Dividende von 42 Cent je Aktie

Wien – Die EVN, die neben dem Kernland Niederösterreich auch in Bulgarien und Mazedonien stärker engagiert ist, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende September) bei weniger Umsatz etwas mehr verdient. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ist um 3,6 Prozent auf 604,4 Mio. Euro gestiegen, während die Umsatzerlöse mit 2,05 Mrd. Euro um 4,2 Prozent tiefer lagen. Grund dafür seien Rückgänge vor allem in Südosteuropa aufgrund des milden Winters und zunehmenden Wettbewerbs durch die fortschreitende Liberalisierung gewesen, gab EVN-Chef Peter Layr bei der Bilanzpräsentation bekannt.

Stark gestiegen ist im Berichtsjahr die Stromerzeugung, und zwar um gut 20 Prozent. Zwar sei das Wind- und Wasserdargebot unter dem langjährigen Schnitt gelegen; dafür wurden öfters als in den Jahren davor die thermischen Kraftwerke angeworfen, um das Netz zu stabilisieren (Redispatch). Dies werde wohl noch länger nötig sein, glaubt Layr.

Heuer rechnet man bei EVN mit stabilen Geschäften. An die Aktionäre, mehrheitlich das Land Niederösterreich, wird eine unveränderte Dividende von 42 Cent je Aktie ausgeschüttet. (stro, 14.12.2016)

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