40.000 Games: Österreichs größte Spielsammlung sucht neues Zuhause

12. Dezember 2016, 11:01
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"Als Privatperson hast du ja nichts davon", sagt Andranik Ghalustians

Antiquitätenhändler Andranik Ghalustians sucht für seine mehr als 40.000 Games, Konsolen und Automaten umfassende Videospielsammlung ein neues Zuhause. Dem Wiener Sammler schwebt ein Museum nach dem Vorbild von Ausstellungsorten in Berlin oder Paris vor. "Als Privatperson hast du ja nichts davon", heißt es gegenüber dem ORF.

Altbauwohnung als Galerie

Aktuell fungiert Ghalustians eigene Altbauwohnung als Galerie. Vier Jahrzehnte der Gaming-Geschichte sind hier auch für Gäste zu bewundern. Einmal die Woche lädt er Freunde und Bekannte zur Highscore ein. Zudem stellt er seine Raritäten Branchenmessen wie der Game City, der GameStage Expo oder der Vienna Comic Con zur Verfügung.

Kein Platz mehr

Zu seinen Plänen für ein Videospielmuseum sagt Ghalustians auf Anfrage des GameStandards, dass es bereits eine "gewisse Vorbauphase in der Tabakfabrik in Linz" gibt. Ziel ist jedenfalls, einen Fixplatz für seine Sammlung zu finden. Denn ein weiterer Ausbau sei aus Platzgründen derzeit kaum noch möglich und nur für sich allein ergebe ein Archiv in diesem Umfang keinen Sinn. (zw, 12.12.2016)

  • Andranik Ghalustians in seinem privaten Videospielarchiv
    foto: rainer sigl

    Andranik Ghalustians in seinem privaten Videospielarchiv

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