Somalia: Mindestens 29 Tote bei Selbstmordanschlag

    11. Dezember 2016, 09:29
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    Al-Shabaab bekennt sich zu der Tat in der Hauptstadt Mogadischu

    Mogadischu – Bei einem Selbstmordanschlag in Somalia sind am Sonntag mindestens 29 Menschen getötet worden. 50 Menschen wurden laut Angaben des zuständigen Polizeibeamten Abdikadir Farah verletzt. Die Terrormiliz Al-Shabaab reklamierte die Tat in ihrem Radiosender Andalus für sich. Der Attentäter hatte sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug nahe dem Hafen in Mogadischu zur Detonation gebracht. Über der Stadt stiegen dichte Rauchwolken auf. Ziel des Anschlags sollen eine Polizeistation und eine Kontrollstelle gewesen sein.

    Die Explosion war in weiten Teilen Mogadischus zu spüren. Über der Stadt stieg eine schwarze Rauchwolke auf. Rettungswagen rasten zum Tatort, wo nach der Explosion Schüsse zu hören waren. Die Polizei teilte mit, sie habe Warnschüsse abgegeben, um Menschen vom Schauplatz fernzuhalten. Die Situation sei unter Kontrolle. "Das Areal ist umstellt von somalischen Sicherheitskräften und Soldaten der Afrikanischen Union", sagte ein Sprecher der Sicherheitskräfte.

    Al-Shabaab verübt in ihrem Kampf gegen die Regierung und ihre internationalen Unterstützer immer wieder Anschläge in Mogadischu. Die islamistischen Rebellen wurden zwar vor fünf Jahren durch die Regierungstruppen und Soldaten der Afrikanischen Union aus Mogadischu vertrieben. Sie kontrollieren aber immer noch einige ländliche Regionen. Die Terrormiliz versucht seit Jahren, einen Gottesstaat am Horn von Afrika zu errichten. (APA, Reuters, 11.12.2016)

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