Prödl trifft, Leicester dekonstruiert ManCity

10. Dezember 2016, 16:30
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Erstes Saisontor für Österreicher bei 3:2 von Watford gegen Everton – Meister bezwingt Citizens 4:2 – Arsenal schlägt Arnautovic

Watford – Sebastian Prödl hatte am Samstag gleich doppelten Grund zur Freude. Der Österreicher gewann, erstens, mit dem Watford FC das Heimspiel gegen Everton mit 3:2 und erzielte dabei, zweitens, auch noch sein erstes Saisontor. Prödl verwertete in der 59. Minute eine Freistoßflanke von Jose Holebas per Kopf zur 2:1-Führung (59.) für sein Team.

Für Watford, das mit Spielern aus elf Ländern einlief, war es der erste Sieg über Everton seit 1987. Die Liverpooler waren durch Romelu Lukaku in Führung gegangen (17.), ehe der Italiener Stefano Okaka Chuka mit zwei Treffern (36., 64.) und Prödl das Resulat drehten. Lukaku gelang danach nur noch der Anschlusstreffer für die Gäste (86.).

Watford prolongierte mit dem Erfolg die bisher sehr erfreulich verlaufende Herbstsaison, der Außenseiter liegt komfortabel in der oberen Tabellenhälfte der Premier League.

Ganz oben steht der FC Arsenal nach einem 3:1 (1:1) gegen Stoke City mit Marko Arnautovic. Die Gunners sind nun punktgleich mit dem FC Chelsea, der am Sonntag gegen West Bromwich Albion antritt. Arsenal tat sich zunächst schwer. Charles Adam brachte Stoke durch einen Foulelfmeter in Front (29.), doch Theo Walcott leitete kurz vor der Pause mit dem 1:1 die Wende ein (42.).

Nach dem Seitenwechsel erzielte Mesut Özil mit einem Kopfballtor die Führung für die Gunners (49.). und Alex Iwobi setzte in der 75. Minute mit seinem ersten Saisontor in der Premier League den Schlusspunkt.

Triplepack von Vardy für Leicester

Des Abends erlebte Manchester City in Leicester sein Waterloo. Der gefährlich nahe an die Abstiegszone gerutschte Meister konterte sich gegen das Team von Pep Guardiola zu einem 4:2 (3:0)-Erfolg. Dreifacher Torschütze: Jamie Vardy, der zuvor drei Monate nicht mehr getroffen hatte.

City hatte zwar and die 80 Prozent Ballbesitz, die Treffer von Aleksandar Kolarov (82.) und Manuel Nolito (90.) waren jedoch nicht mehr als Ergebniskosmetik. Entschieden war die Partie im Prinzip bereits nach 20 Minuten, als Leicester (Christian Fuchs spielte durch) nach Toren von Vardy (3., 20.) und Andy King (5.) bereits mit 3:0 führte. (APA, sid, red, 10.12. 2016)

  • Sebastian Prödl kurz vor dem Abheben.
    foto: reuters/melville

    Sebastian Prödl kurz vor dem Abheben.

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