Ramos köpfelt Real zum Rekord

10. Dezember 2016, 22:55
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Abwehr-Recke trifft in Nachspielzeit zum 3:2-Siegestreffer gegen La Coruna, Madrid seit 35 Partien ungeschlagen – Messi-Doppelpack gegen Osasuna

Madrid/Pamplona – Real Madrid hat einen Klubrekord aufgestellt und seine Ausnahmestellung in der spanischen Fußballmeisterschaft untermauert. Die Königlichen setzten sich am Samstag gegen Deportivo La Coruna am Samstag durch ein Last-Minute-Tor von Sergio Ramos (90.+2) mit 3:2 (0:0) durch und liegen weiter sechs Punkte vor dem Erzrivalen FC Barcelona.

Der Sieg war zugleich das 35. Pflichtspiel in Serie ohne Niederlage, zuletzt hatte Real im April das Champions-League-Spiel beim VfL Wolfsburg (0:2) verloren. Die bisherige Bestmarke (34) hatte Real unter dem Niederländer Leo Beenhakker in der Saison 1988/89 aufgestellt.

Ohne einige Stammspieler, auch Cristiano Ronaldo wurde für die anstehende Klub-WM geschont, war Madrid durch Alvaro Morata (50.) in Führung gegangen. Joselu (63./65.) drehte das Spiel jedoch vor 67.174 Zuschauern zunächst mit einem Doppelpack innerhalb von nur drei Minuten.

Mariano (82.) und Ramos (90.+2) nach einem Eckball köpften Madrid noch zum Sieg, zuletzt hatte Ramos schon in Barcelona ähnlich spät zum wichtigen 1:1 getroffen. Der FC Barcelona bleibt damit in der Tabelle mit deutlichem Abstand Zweiter. Die Katalanen gewannen am Nachmittag bei Tabellenschlusslicht CA Osasuna 3:0 (0:0).

Nach zuletzt drei 1:1 in Folge, darunter das Remis im Clásico gegen Real am Wochenende zuvor, sorgten Lionel Messi (73./90.+2) und Luis Suárez (59.) für den neunten Saisonsieg von Barca. Suárez hatte vor seinem zehnten Saisontor Pech, als er in der 13. Minute gegen den Aufsteiger nur die Latte traf.

Doch Barcelona tat sich zunächst sehr schwer. Messi konnte sich vor der Pause kaum in Szene setzen, bereitete dann aber mit einem gefühlvollen Pass zunächst das 1:0 vor, ehe er mit seinen Saisontreffern zehn und elf die Partie entschied. (sid, 10.12.2016)

  • Sergio Ramos: Spezialist für späte Treffer.
    foto: apa/afp/marcou

    Sergio Ramos: Spezialist für späte Treffer.

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