Trump kommuniziert nach wie vor unverschlüsselt

10. Dezember 2016, 09:54
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Gespräche auch mit Staatsoberhäuptern können abgehört werden

Donald Trump kommuniziert nach einem Medienbericht nach wie vor komplett unverschlüsselt und ungesichert auch mit Staatsoberhäuptern und fremden Regierungen. Wie "Politico" berichtet, nutzt der designierte US-Präsident für seine Gespräche bisher keinerlei Infrastruktur, die dafür von der Regierung vorgesehen ist.

Kommunikationsbehörde nicht eingebunden

Die Kommunikationsbehörde des Weißen Hauses sei in die Kommunikation Trumps nicht eingebunden, schreibt das Portal. Es seien bisher keinerlei Kontakte bekannt. Auf diese Weise sei es gut möglich, dass Trumps Gespräche von interessierter Seite abgehört würden.

Trump setzt auf Twitter

Einen Großteil seiner öffentlichen Kommunikation wickelt Trump aber ohnehin gänzlich unverschlüsselt ab. Für seine ebenso leidenschaftliche wie umstrittene Nutzung des Kurznachrichtendienstes Twitter vor allem am frühen Morgen wird Trump viel kritisiert.

Obama mit Blackberry-Smartphone

Barack Obama hatte 2009 nach seiner Amtsübernahme darauf bestanden, sein Blackberry-Smartphone behalten zu dürfen. Das Gerät wurde aber sicherheitstechnisch hochgerüstet, und er dürfte damit nur mit einem sehr kleinen Kreis kommunizieren. (APA, 10.12.2016)

  • Der neugewählte US-Präsident Donald Trump verzichtet auf verschlüsselte Kommunikation.
    foto: reuters/stapleton

    Der neugewählte US-Präsident Donald Trump verzichtet auf verschlüsselte Kommunikation.

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