Wenig Fußball bei Frankfurt vs. Hoffenheim

9. Dezember 2016, 22:52
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Scharmützel zwischen den Spielern waren Trumpf beim 0:0 der Überaschungsteams

Frankfurt – Keine Tore, aber viel Unruhe im Verfolgerduell der deutschen Bundesliga: Eintracht Frankfurt und 1899 Hoffenheim trennten sich am Freitag zum Auftakt der 14. Runde torlos. 47.000 Zuschauer sahen ein umkämpftes Duell zwischen den punktgleichen Rivalen, in dem zumindest beide Erfolgsserien hielten.

Die fünftplatzierte Eintracht ist nun seit acht Spielen ohne Niederlage, das punktegleiche Hoffenheim auf Rang vier neben Tabellenführer RB Leipzig das einzige ungeschlagene Team in dieser Saison. In einem ruppigen Spiel mit vielen Fouls sah Frankfurts Timothy Chandler nach einem Gerangel die Rote Karte (82.). Zuvor hatte bereits Frankfurts David Abraham Glück, nach einem brutalen Ellenbogenschlag gegen Sandro Wagner keinen Platzverweis zu kassieren (32.). Insgesamt acht Gelbe Karten verteilte der Referee. Bei den von Niko Kovac gecoachten Frankfurtern saß Goalie Heinz Lindner wie gewohnt nur auf der Bank.

Beide Teams versuchten, das Aufbauspiels des Gegners frühzeitig zu stören und machten die Räume eng. Die erste gute Gelegenheit hatte nach einer guten Viertelstunde die Eintracht, doch Torjäger Alexander Meier schoss aus zehn Metern Schlussmann Baumann direkt in die Arme. Die Hoffenheimer hielten dagegen, kamen jedoch zu keinen klaren Torchancen.

Zum Ende der ersten Halbzeit wurden die Gäste dominanter, doch Jeremy Toljan traf nach einer guten halben Stunde nur das Außennetz. Auf der Gegenseite prüfte Meier mit einem gefährlichen Schlenzer Baumann (42.).

Nach dem Wechsel sahen die Fans immer weniger Fußball, stattdessen nahmen die Reibereien unter den Spielern immer mehr zu. Frankfurt gelang es, Spielfluss auf Hoffenheimer Seite weitestgehend zu unterbinden, selbst kamen die Gastgeber immerhin zu Halbchancen. "Wir hatten die besseren Gelegenheiten, Hoffenheim war in der ersten Halbzeit etwas überlegen. Insgesamt ist das Ergebnis wahrscheinlich in Ordnung so", resümierte Frankfurt-Kapitän Meier. (red, APA, sid, 9.12. 2016)

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