Deutschland: Auf dem Land kostet Internet bis zu 170 Euro mehr als in der Stadt

    9. Dezember 2016, 11:23
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    Deutsche Verbraucher surfen zudem mit großen Tempounterschieden

    Internet-Nutzer auf dem Land müssen teils heftige Aufpreise für ihre Anschlüsse zahlen. Das zeigt eine Analyse des Verbraucherportals Verivox, die dem Spiegel vorliegt. Vergleicht man den günstigsten Tarif in der Großstadt mit dem teuersten Kleinstadttarif, so ergebe sich in Schleswig-Holstein ein maximaler Mehrbetrag von mehr als 170 Euro jährlich. In den meisten anderen Bundesländern liege die Höchstdifferenz bei rund 105 Euro.

    Große Tempounterschiede

    Deutsche Verbraucher surfen zudem mit großen Tempounterschieden. In Karlsruhe sei die Verbindung mit durchschnittlich 70 Megabit pro Sekunde die schnellste, Schlusslicht sei Erfurt mit 31 Megabit pro Sekunde, heißt es in der Erhebung von Verivox. Generell würden High-Speed-Verbindungen vor allem im Westen und Südwesten der Republik gebucht. Im Osten und Südosten überwögen dagegen langsamere Verbindungen. (red, 9.12. 2016)

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    Verivov

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