Hochdruckwetter: Im Osten wird es deutlich wärmer

8. Dezember 2016, 11:20
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Die Sonne kann sich häufig gegen den Nebel durchsetzen

Wien – Für das für viele verlängerte Wochenende prognostizierten die Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Hochdruckwetter und eine deutliche Erwärmung in den östlichen Teilen des Landes. Am Montag wird das Wetter nach dem Durchzug einer Kaltfront unbeständig, am Dienstag kann sich aber wieder die Sonne durchsetzen.

Am Freitag, dem Fenstertag, scheint im Nordosten und Osten abgesehen von lokalen Nebelfeldern in den Grenzregionen zu Tschechien und der Slowakei zunächst oft die Sonne. Ab Mittag tauchen von Nordwesten her Wolkenfelder auf. Im übrigen Österreich überwiegt oft ganztägig der Sonnenschein, nur in den Becken Südösterreichs, im Rheintal und im oberösterreichischen Zentralraum gibt es bis gegen Mittag noch Nebelfelder. Der Wind weht schwach, im Donauraum mäßig bis kräftig, von Westen. Am Morgen umspannen die Temperaturen minus acht bis plus fünf Grad, tagsüber zwei bis zwölf Grad.

Am Samstag sind vor allem im oberösterreichischen Zentralraum sowie in den Becken Südösterreichs einige Nebel- oder Hochnebelfelder vorhanden. Diese sollten aber meist bis um die Mittagszeit abtrocknen. Davon abgesehen steht ungetrübter Sonnenschein auf dem Programm, lediglich im Nordosten kommen bis zum Vormittag auch ein paar Wolken dazu. Der Wind weht meist nur schwach, im Donauraum mäßig bis lebhaft, aus Südwest bis Nordwest. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus acht und plus fünf Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen zwei und zwölf Grad. Dabei wird es in den windigen Regionen des Ostens sowie generell in Mittelgebirgslagen am wärmsten.

Stellenweise gibt es am Sonntag, etwa in südlichen Beckenlagen, zunächst ein paar Nebelfelder. Sonst scheint neben hohen Schleierwolken aber verbreitet die Sonne. Erst im Laufe des Nachmittages verdichten sich die Wolken von Nordwesten her und gegen Abend ist im Norden und an der Alpennordseite mit etwas Regen zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 900 und 1.400 Metern Seehöhe. Der Wind weht im Süden und Südosten schwach, sonst mäßig bis kräftig von Westen her. In der Früh hat es minus acht bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen vier bis elf Grad.

Nach dem Durchzug einer Kaltfront stellt sich am Montag im Norden und Osten unbeständiges Wetter ein. Vor allem am Alpennordrand schneit es zeitweise, sonst gehen vor allem am Nachmittag einige Regen- und Schneeschauer nieder, wobei die Schneefallgrenze zwischen 500 und 900 Metern Seehöhe liegt. Im Süden und Südosten sowie im äußersten Westen scheint zeitweise die Sonne und es bleibt trocken. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus dem Westen bis Norden, im Norden und Osten des Landes durchaus auch lebhaft bis kräftig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus vier bis plus vier Grad, im Laufe des Tages steigen sie auf zwei bis neun Grad an.

Am Dienstag bringen Störungsreste im Norden und Osten noch ein paar dichte Wolken und am Alpenrand kann es zunächst noch ein wenig schneien. Im Tagesverlauf setzt sich mit steigendem Luftdruck aber mehr und mehr der Sonnenschein durch. Im Westen und Süden ist es oft schon von Beginn an sonnig. Am Bodensee und in südlichen Becken kann sich aber auch Nebel halten. Der Wind weht meist nur schwach, nur am Alpenostrand bläst zunächst noch mäßiger Nordwestwind. Am Morgen muss man mit minus sieben bis minus ein Grad rechnen, die Tageshöchsttemperaturen erreichen zwei bis plus acht Grad, wobei es die höchsten Werte im Westen gibt. (APA, 8.12.2016)

  • Am Montag wird das Wetter nach dem Durchzug einer Kaltfront unbeständig.
    foto: ap/alexander zemlianichenko jr

    Am Montag wird das Wetter nach dem Durchzug einer Kaltfront unbeständig.

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