Antonow bietet Trump Präsidentenmaschine an

7. Dezember 2016, 15:15
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Künftiger US-Präsident befand Air Force One von Boeing für zu teuer

Kiew/Washington – Nachdem der künftige US-Präsident Donald Trump eine Air Force One von Boeing für zu teuer befunden hat, will die Ukraine in die Bresche springen. Der Flugzeugbauer Antonow bot dem Republikaner am Mittwoch einen seiner Jets an. "@realDonaldTrump, vielleicht ist es besser, eine Antonow-Maschine als Air Force One zu erwägen?", hieß es augenzwinkernd im Kurznachrichtendienst Twitter.

Trump hatte am Dienstag erklärt, er wolle den milliardenschweren Vertrag mit Boeing zum Bau von neuen Flugzeugen für die Staatschefs der Vereinigten Staaten aufkündigen. Die Kosten für die zwei neuen Maschinen der "Air Force One" seien auf mehr als vier Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro) gestiegen und damit "außer Kontrolle", schrieb er auf Twitter. "Annulliert den Auftrag!"

Boeing verwies in einem knappen Statement darauf, dass es derzeit für die "Air Force One" nur einen Vertrag in Höhe von 170 Millionen Dollar gebe, in dessen Rahmen die Ausstattung der zwei künftigen Präsidentenmaschinen festgelegt werden solle. (APA, 7.12.2016)

  • Eine Antonow AN 124.
    foto: ap/matthias rietschel

    Eine Antonow AN 124.

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