Innsbrucker Forscher entwickelten präzise Football-Wurfmaschine

13. Dezember 2016, 08:00
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Kein Quarterback in Europa schafft auch nur annähernd diese Wurfgenauigkeit

Innsbruck – Ohne präzise Wurftechnik geht im American Football nichts. Ziel des auch hierzulande immer beliebter werdenden Ballsports ist, den Football durch Laufen und Passen hinter die gegnerische Linie zu bringen und dabei Punkte zu erzielen. Jeder gute Wurf muss unter den turbulenten Bedingungen am Spielfeld auch erfolgreich gefangen werden, und das will geübt sein.

Dabei soll künftig eine neue Entwicklung des Management Centers Innsbruck (MCI) helfen: Dort wurde eine Ballwurfmaschine entwickelt, die in Präzision und Wurffrequenz bisherige Apparate übertrifft – von menschlichen Spielern ganz zu schweigen. "Letzte Tests haben gezeigt, dass kein Quarterback in Europa auch nur annähernd mit der Präzision mithalten kann", sagte Projektleiter Bernhard Hollaus. Statt einer manuellen Bedienung wird die Wurfmaschine per App über die bevorstehenden Spielzüge unterrichtet und kann so punktgenau Pässe abgeben.

Der "Quarterceive" genannte Apparat wurde kürzlich mit dem Cluster Award der Standortagentur Tirol ausgezeichnet. Zum Einsatz kommen soll er künftig etwa beim Training des Innsbrucker Teams Swarco Raiders Tirol. Dessen Manager Gerwin Wichmann zeigte sich begeistert: "Wenn die Entwicklungen abgeschlossen sind, wird der Quarterceive unser Training revolutionieren." (red, 13.12.2016)

  • Vielversprechender Trainingspartner: der Quarterceive.
    foto: standortagentur tirol

    Vielversprechender Trainingspartner: der Quarterceive.

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