"Dead Rising 4"-Wertungen: Verrückte, aber wenig gehaltvolle Schlachtplatte

6. Dezember 2016, 12:07
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Durchwachsene Kritiken für Capcoms jüngsten Teil der Zombie-Apokalypse

Der vierte Teil von Capcoms Zombie-Apokalypse verspricht mehr Untote, mehr Waffen, ein größeres Spielfeld – mehr von allem. Geht es nach den ersten Tests der Fachpresse ist es auch genau das, was man sich von "Dead Rising 4" erwarten sollte. Ein sinnfreies, technisch unsauberes und dennoch unterhaltendes Gemetzel.

"'Dead Risings Zombie-Abschlacht-Formel fühlt sich nach all den Jahren etwas ausgelutscht an, besonders, weil sich das Kampfsystem auf den immer gleichen Routinen aufbaut", schreibt Gamespot. "Doch die überraschend gute Story, die verrückten neuen Kombowaffen und die vielschichtigen Elemente der offenen Spielwelt, wandeln 'Dead Rising 4' in ein übertriebenes Stück Unterhaltung, das die besten Elemente der Serie einfängt."

Unbesiegbar

IGN schließt sich diesem Fazit weitgehend an und weist gleichzeitig auf zahlreiche technische Probleme und Bugs hin, die tatsächlich die größte Bedrohung für Überlebenskämpfer darstellen würden. "Die Glitches waren das einzige, vor dem ich gerettet werden musste. Dank der Schnellheilungsfunktion gab es nicht viele Momente, in denen ich das Gefühl hatte, mein Leben sei in Gefahr", so der Tester. "Tatsächlich konnten mich in meinem 25-stündigen Durchgang weder Menschen noch Monster jemals töten. Dabei war ich stets so fragil wie zu Beginn, da ich keine Skillpunkte in den Ausbau der Lebensenergie investiert habe". Wer auf der Suche nach einer Herausforderung sei, werde anderswo sicher besser bedient. Dafür könne man sich bei der Erkundung der Welt und dem Bau von Schlachtwerkzeugen austoben.

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Trailer zu "Dead Rising 4"

Wie Popcorn

"Wenn das erste 'Dead Rising' etwas für Feinschmecker war, dann ist 'Dead Rising 4' Popcorn. Es hat ziemlich wenig Geschmack und Nährstoffe, aber wenn man ununterbrochen Hände voll davon in sich hineinschaufelt, kann man die Illusion aufrecht erhalten, etwas Gehaltvolles zu essen", schreibt Eurogamer. "In gleichen Maßen verrückt und uninspiriert fühlt sich Capcoms jüngster Killing-Spree wie eine Serie an, die die Zeit bis zum Eintreffen des Henkers totschlägt. Aber es gibt viel zu beißen und es kann kurioser und sogar nervtötender Weise wirklich schwer sein, aufzuhören." (zw, 6.12.2016)

"Dead Rising 4" ist ab 18 Jahren und zeitlich exklusiv für Windows-PC und Xbox One erschienen.

Rezensionen

Gamespot

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