Grafikdesign im Museumsquartier: Wandeln im Kaleidoskop

19. Dezember 2016, 15:11
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Jede Menge Grafikdesign gibt's im Rahmen des Joseph Binder Award im Wiener MQ

Schön g'schaut hätt' er im Wiener Museumsquartier, der Joseph Binder. Dort sind zurzeit nämlich die nominierten und ausgezeichneten Preisträger des nach ihm benannten Designpreises für Grafikdesign und Illustration zu sehen. Wer war noch mal dieser Binder? Genau: ein österreichischer Designer (1898–1972), der die angewandte Gestaltung mit seinen Plakaten nicht nur in Europa, sondern auch den USA entscheidend mitgeprägt hat.

Im MQ, genauer gesagt im Designforum, werden ihm eingedenk 81 Projekte aus 730 internationalen Einreichungen gezeigt, die wie Binders Werk vor allem durch ihre ungeheure Vielfalt beeindrucken. In insgesamt 15 Rubriken gibt es unter anderem Verpackungsdesign, Zeitschriften, Folder, Digitales und natürlich Plakate und Buchdesign zu sehen, zum Beispiel die visuelle Interpretation des Periodensystems von Konstantin Eremenko (siehe Foto). Ebenfalls ausgezeichnet: ein sehr experimenteller und freier Typografieentwurf in Form einer realen Minigolfbahn vom Studio Lena Windisch.

Joseph Binders Grundsatz lautete: "Im Design hat alles seine Funktion. Design hat die Funktion der Darstellung. Design hat die Funktion der Kommunikation. Design hat die Funktion der Motivierung." Die Arbeiten, die noch bis 23. Dezember im MQ zu sehen sind, lassen den Besucher auf äußerst bunte Weise sehen und verstehen, was der Meister damit gemeint hat. (maik, RONDO, 19.12.2016)

Ausstellung zum Joseph Binder Award
Wiener Museumsquartier
Designforum Wien
Museumsplatz 1, Hof 7
1070 Wien
bis 23. Dezember

  • Im MQ, genauer gesagt im Designforum, werden ihm eingedenk 81 Projekte aus 730 internationalen Einreichungen gezeigt, die wie Binders Werk vor allem durch ihre ungeheure Vielfalt beeindrucken.
    foto: eremenko visual communication

    Im MQ, genauer gesagt im Designforum, werden ihm eingedenk 81 Projekte aus 730 internationalen Einreichungen gezeigt, die wie Binders Werk vor allem durch ihre ungeheure Vielfalt beeindrucken.

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