Wir spielen "The Last Guardian": Hat sich das lange Warten gelohnt?

Video5. Dezember 2016, 16:00
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Ein einzigartig schöner Titan, der leider oft über seine eigenen Beine stolpert

Vor neun Jahren hatten die Arbeiten an Fumito Uedas nächstem großen Werk begonnen. Vor sieben Jahren wurde nach "Ico" und "Shadow of the Colossus" dieses Traumspiel namens "The Last Guardian" angekündigt. Seither mussten die Fans eine Verschiebung nach der anderen miterleben bis schließlich aus technischen Gründen sogar die Plattform von der PS3 zur PS4 gewechselt werden musste. Nun ist es da und ich persönlich konnte es kaum erwarten, endlich selbst dieses ungewöhnliche Duo zusteuern. Doch hat sich die lange Wartezeit gelohnt? Nun, es ist im besten Sinne ein Ueda-Spiel. Wortkarg, emotional, genial-fantastisch. Man spielt einen Jungen, der zusammen mit einer Bestie aus einem Labyrinth der Mysterien ausbrechen muss – ein Videospielerlebnis, das es kein zweites Mal gibt. Und dennoch wurden wurden wir schon in der ersten (spoilerfreien!) Stunde dieses Abenteuers nicht nur aus den Hypesocken, sondern auch auf den Boden der Realität geworfen. Die mannigfachen technischen Hürden, die die Entwickler über all die Jahre zu überwinden versuchten, schlagen sich auch noch im finalen Werk nieder. Ein Titan von einem Spiel, der bei aller einzigartiger Schönheit leider nicht selten über seine eigenen Beine stolpert. (zw, 5.12.2016)

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"The Last Guardian" erscheint am 7. Dezember für PlayStation 4. Ab 12 Jahren.

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