Animationsfilm "Moana" weiter an der Spitze der US-Kinocharts

5. Dezember 2016, 10:48
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"Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" auf Platz zwei

Kino/USA – Vor "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" – "Moana" kommt am 22. Dezember als "Vaiana – Das Paradies hat einen Haken" in Österreichs Kinos

New York – Der neue Disney-Animationsfilm "Moana" über ein Mädchen im Südpazifik bleibt an der Spitze der nordamerikanischen Kinocharts. Am Wochenende spielte der Film, der am 22. Dezember als "Vaiana – Das Paradies hat einen Haken" in Österreichs Kinos kommt, 28,4 Mio. Dollar (26,6 Mio. Euro) ein und hielt sich vor "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" aus dem Harry-Potter-Universum.

Die Heldin Moana muss auf einer gefährlichen Segelfahrt über den Ozean ihr Inselvolk retten. Die Macher dürften hoffen, mit dem vor allem für Kinder geeigneten Film über die Feiertage die Familien in die Kinos zu locken. "Moana" hatte zum Thanksgiving-Fest in den USA einen starken Start hingelegt, der mit Blick auf die Einspielsumme nur vom weiteren Disney-Animationsfilm "Frozen" um die Eisprinzessin Elsa übertroffen worden war. Trotz eines im Kino traditionell ruhigen Wochenendes nun zwischen Thanksgiving und Weihnachten spielte "Moana" immer noch die Hälfte der Summe seines Kinostarts vor einer Woche ein.

Mit "Phantastische Tierwesen", in dem Eddie Redmayne als Zauberer und Fabelwesen-Experte Newt Scamander zu sehen ist, hat Erfolgsautorin J.K. Rowling eine neue fünfteilige Filmreihe gestartet. Der Fantasy-Film hielt sich nach einem hervorragenden Start in seiner dritten Woche immerhin noch auf dem zweiten Platz und kam laut Branchendienst "Box Office Mojo" auf 18,5 Millionen Dollar.

Ein bisschen Boden gutmachen konnte am Wochenende der Science-Fiction-Film "Arrival", in dem Amy Adams als Linguistin mit Außerirdischen Kontakt aufnimmt. Der Film kletterte vom fünften auf den dritten Platz. Erst vor wenigen Tagen hatte der US-Filmverband "National Board of Review" aus Filmhistorikern, Cineasten und Filmschaffenden Adams als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

Der Liebesthriller "Allied – Vertraute Fremde" über einen kanadischen Geheimdienst-Offizier (Brad Pitt) und eine Kämpferin des französischen Widerstands (Marion Cotillard), die sich im Zweiten Weltkrieg als Ehepaar ausgeben, hielt sich auf dem vierten Platz. "Allied" kommt ebenfalls am 22. Dezember in die österreichischen Kinos. (APA, 5.12.2016)

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