"Star Wars": Betrieb von Todesstern kostet 7,4 Quadrilliarden Euro täglich

    5. Dezember 2016, 10:13
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    Größter Anteil entfällt laut britischem Energieversorger auf Superlaser und Hyperspace-Antrieb

    Sein Durchmesser beträgt 120 Kilometer, 377 Kilometer lang ist die Strecke entlang seines Äquators. Er kann durch den Hyperspace reisen und wiegt 907 Billionen Tonnen. Der imperiale Todesstern ist die größte und mächtigste Waffe im Arsenal des "Star Wars"-Universums, dessen nächste Filmauskopplung "Rogue One" in Österreich am 15. Dezember in den Kinos anläuft.

    Nach Einschätzungen der US-Regierung würde sich der Bau einer solchen interstellaren Superwaffe eher teuer gestalten. 850 Billiarden Dollar (derzeit etwa 801 Billiarden Euro) kalkuliert man in der Beantwortung einer Bürgerpetition und nahm erst einmal Abstand von der Umsetzung. Auch langfristig ist das wohl eine gute Entscheidung, wenn man dem britischen Energieversorger Ovo Energy glauben darf. Denn dieser hat nun die Betriebskosten für den Todesstern errechnet.

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    Teurer Betrieb

    6,2 Quadrilliarden Britische Pfund (7,4 Quadrilliarden Euro) müsste man täglich investieren, um den die finstere Raumstation zu betreiben, etwa das 30-fache des auf der Erde vorhandenen Geldvermögens. Dabei lohnt sich auch ein Blick auf die Aufschlüsselung.

    Für 85 Stockwerke sowie 257 Zwischenareale müssten zu Beleuchtungszwecken über 190 Milliarden Lampen installiert werden, die alleine schon 49 Milliarden Euro täglich verschlingen würden. Vergleichsweise billig macht sich da der Stromverbrauch der Küche aus. Rund 285.000 Euro zahlt man für die Bereitstellung von Frühstück, Mittagessen, Abendessen sowie zwei Tassen Tee für eine Besatzung von über zwei Millionen Menschen. Etwa 221.000 Euro an Energiekosten fallen pro Tag für das Waschen und Trocknen der Bekleidung an.

    Kostentreiber Laser und Antrieb

    Die größten Kostenfaktoren sind Reisen mit Hyperspace-Geschwindigkeit und mit Abstand das Abfeuern und Aufladen des riesigen Lasers, mit dem der Todesstern ganze Planeten zerstören kann. Der erste in den Kinofilmen zu sehende Todesstern, der Prinzessin Leias Heimat Alderaan pulverisiert, benötigte für die Aufladung 24 Stunden und bezog dabei Energie, deren Ausstoß jenen unserer Sonne um das Drei-Million-Fache übersteigt. (red, 05.12.2016)

    • Bau und Betrieb des Todessterns sind keine günstige Angelegenheit.
      foto: disney

      Bau und Betrieb des Todessterns sind keine günstige Angelegenheit.

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