Staatsanwaltschaft klagt Fahrdienstvermittler Uber in Kopenhagen an

2. Dezember 2016, 12:39
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Dem Fahrdienstvermittler wird Beihilfe zu illegalen Taxifahrten vorgeworfen

Kopenhagen – Die Staatsanwaltschaft der dänischen Hauptstadt Kopenhagen hat Anklage gegen den Fahrdienstvermittler Uber erhoben. Dem Dienst wird Beihilfe zu illegalen Taxifahrten vorgeworfen, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Kopenhagener Verkehrsbehörde hatte Uber angezeigt.

Im Juli waren bereits sechs Uber-Fahrer in Kopenhagen zu Geldstrafen zwischen 2.000 und 6.000 Kronen (269 bis 807 Euro) verurteilt worden. Eine höhere Instanz hatte die höchste Geldstrafe im November bestätigt.

Uber erklärte am Freitag der Nachrichtenagentur Ritzau, dass das Unternehmen keinen Taxiservice betreibe, sondern nur über eine Smartphone-App eine Plattform für Fahrer zur Verfügung stelle. Uber ist bereits in diversen Ländern mit Taxibranche und Behörden aneinandergeraten und stellte weitgehend seinen Service Uber Pop ein, bei dem Autofahrer Passagiere in ihren Privatautos beförderten. (APA, 2.12.2016)

  • Beihilfe zu illegalen Taxifahrten, so lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.
    foto: apa/afp/geoffroy van der hasselt

    Beihilfe zu illegalen Taxifahrten, so lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

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