Orbán hält Demokratie wegen Flüchtlingen für "zerrüttet"

2. Dezember 2016, 10:29
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Pro-Einwanderungs-Politiker werden laut dem ungarischen Premier nach und nach scheitern

Budapest – Nach Meinung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán ist die Demokratie in Europa "zerrüttet", weil die führenden Politiker des Kontinents nicht verstanden hätten, dass "die Menschen keine Einwanderung wollen, keine Fremden in ihrer Mitte sehen wollen". Das sagte der rechtsnationale Politiker am Freitag in seinem wöchentlichen Interview mit dem ungarischen Staatsrundfunk.

Bis zum Stopp der Einwanderungspolitik sei es nur eine Frage der Zeit, sagte Orbán. "Wir müssen nur durchhalten, bis die Demokratie wieder hergestellt wird. Denn heute ist die Demokratie in Europa zerrüttet, es gibt kein demokratisches Gleichgewicht, das Volk wünscht etwas anderes als das, was die Führer ihm aufzwingen wollen."

Nach und nach würden in Europa Politiker scheitern, die dies nicht beherzigten, in den USA sei dies bereits geschehen. "Wir müssen durchhalten, bis wir (Gegner der Einwanderung) endlich in der Mehrheit sind", meinte Orbán. (APA, 2.12.2016)

  • Viktor Orbán hält nicht viel von seinen Kollegen.
    foto: afp photo / ferenc isza

    Viktor Orbán hält nicht viel von seinen Kollegen.

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