Levi's fordert Kunden auf, ihre Waffen zu Hause zu lassen

1. Dezember 2016, 10:58
21 Postings

Nach einem Vorfall mit einem unabsichtlich gelösten Schuss wendet sich der Chef der Jeansmarke an seine Kunden

Für die Cowboys unter den Jeanskäufern wird das jetzt ganz hart. Der Chef der Traditions-Jeansmarke Levi Strauss hat seine Kunden aufgefordert, ihre Waffen zu Hause zu lassen, wenn sie sich neue Bluejeans kaufen wollen. In einem offenen Brief auf der Social-Media-Plattform Linkedin schreibt Chip Bergh, er – ein ehemaliger Army-Offizier – respektiere zwar das Recht, Waffen zu tragen, in einem Bekleidungsgeschäft hätten sie aber nichts verloren. "Kurz gesagt: Sie sollten sich keine Sorgen um ihre Sicherheit machen müssen, wenn sie Gewand einkaufen oder Jeans anprobieren. Waffen gehören in keine dieser Situationen", schreibt Bergh.

Der Grund für den Aufruf dürfte in einem Vorfall liegen, der sich unlängst in einem der Levi’s-Geschäfte in den USA ereignete. Die Waffe eines Kunden ging dabei unabsichtlich los und verletzte den Waffenträger. Bergh schreibt in dem offenen Brief, es werde kein dezidiertes Waffenverbot in den Levi's-Geschäften geben. Er hoffe aber, die Kunden würden aus Respekt gegenüber der Position des Unternehmens und zur Sicherheit von Angestellten und Kunden ihre Waffen nicht mehr in die Filialen mitbringen. (rom, Reuters, 1.12.2016)

  • Zum Jeanskaufen sollen Levi's-Kunden in Zukunft ihre Waffen nicht mehr mitbringen, wünscht sich Chef Chip Burgh.
    foto: ap photo/the orange county register, sam gangwer

    Zum Jeanskaufen sollen Levi's-Kunden in Zukunft ihre Waffen nicht mehr mitbringen, wünscht sich Chef Chip Burgh.

Share if you care.