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Nice to have: keine Lifestyle-Goodies mehr verschlafen

1. Dezember 2016, 16:41

Für seine Freunde ist Thomas B. aus Graz der Inbegriff des konservativen Otto Normalverbrauchers. Dabei findet sich der 36-Jährige selbst gar nicht so spießig: Seine technische Ausstattung ist alles andere als steinzeitlich und gegen kleine Lifestyle-Änderungen im Alltag, die nicht mal eben ein Vermögen kosten, hat er nichts einzuwenden. Bis er ein Erlebnis mit einem 4K-Fernseher hatte.

Ich bin im besten Sinne durchschnittlich – und habe damit wohl viel gemeinsam mit den meisten Menschen. Meinen Fernseher empfinde ich als ausreichend groß, meine Möbel als ausreichend gemütlich, mein Gehalt als ausreichend hoch und mein Leben meist als ausreichend gut. Nein, ich strebe nicht nach immer schneller, höher und weiter, und das neue iPhone oder die neue PlayStation sind mir einfach nicht wichtig genug, als dass ich dafür an mein mühsam Erspartes gehen würde. Meine Freunde dagegen sehen das ganz anders: Ich genieße den zweifelhaften Ruf des konservativen Spießers in unserer Clique. Dabei mache ich doch bei vielem mit – aber eben nur zu meinen Bedingungen.

4K-Fernseher sind nice to have

Ich habe einen großen Fernseher – ich weiß noch, wie ich mich gefreut habe, als ich ihn endlich hatte. Für mich ist er der Inbegriff von Luxus. Beziehungsweise war er es bis zu dem Moment, als alle meine Freunde von ihren neuen 4K-Fernsehern erzählten: 4K Ultra HD, also vier Mal mehr Pixel als bei einem HD-Fernseher. Um die Begeisterung dafür zu verstehen, begebe ich mich also auf eine kleine Entdeckungsreise – immer mit dabei meine Skepsis, ob ich das neue Goodie – auch wenn ich es bequem finanzieren könnte – überhaupt brauche.

foto: 123rf.com / scyther5

In der Filiale eines bekannten Technikunternehmens nehme ich einige Tage später an einer Vorführung teil und sehe Sequenzen eines Films, der gerade noch im Kino war. Ich bin wirklich überrascht: Der Sound, der aus einer externen Box unter dem Fernseher kommt, steht der Geräuschkulisse eines Kinos kaum nach. Auch beim Bild merke ich einen Unterschied: Es ist gestochen scharf. Ich muss mir eingestehen, dass ein 4K-Fernseher tatsächlich in die Kategorie nice to have fällt, würde das aber noch nicht vor meinen Freunden zugeben.

Die technische Revolution einziehen lassen

Jedenfalls hat mich dieses Erlebnis neugierig gemacht und ich prüfe in den nächsten Tagen meine Einstellung zu neuen Technologien im Allgemeinen. Ich nutze eine Testphase und probiere Kapseln für meine Kaffeemaschine – sie schmecken mir. Ich probiere das neue Windows-Betriebssystem – gewöhnungsbedürftig, aber chic. Meinen Fernseher bediene ich nun mit dem Handy. Eine Internetrecherche bestätigt: Einige meiner Lieblingsserien werden schon in 4K gedreht. Daneben gibt es noch viele weitere Trends: OLED-TVs, Doppel-Multituner, TV-Sticks, Atmos-Verstärker und eigene Blu-Ray-Player extra für 4K.

Nach und nach wird mir bewusst, dass ich eine gigantische technische Revolution verpasst habe. Ja, ich bin wirklich ein konservativer Mediennutzer, genieße dafür aber nun umso mehr die kleinen Lifestyle-Änderungen, die in meinen Alltag Einzug gehalten haben. Und ich kann die Begeisterung meiner Freunde für ihre neuen Fernseher mittlerweile sehr gut nachvollziehen. Eine Weile werde ich noch der konservative Part unserer Clique sein, aber dann ist es soweit: Ich plane bereits den Kauf eines 4K-Fernsehers mit Blu-Ray-Player und Soundbox. Ich brauche diesen Schnickschnack nicht, aber ich möchte ihn mir gönnen. Doch meinen Freunden erzähle ich davon noch nichts.



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    foto: 123rf.com / sergey ryzhov

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