Royal Bank of Scotland besteht Stresstest nicht

30. November 2016, 09:19
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Kapitalpläne müssen nachgebessert werden

London – Die britischen Großbanken haben im bisher härtesten Stresstest der Notenbank vergleichsweise gut abgeschnitten. Allerdings spielten die Folgen des Brexit-Votums, das für Banken besonders folgenreich ist, bei dem Test noch keine Rolle.

Aber auch ohne diese hatte wieder ein Institut Probleme, das ohnehin zu den größten Sorgenkindern der Branche zählt: die verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS). Diese sei durchgefallen und muss jetzt bei ihren Kapitalplänen nachbessern, teilte die britische Notenbank am Mittwoch in London mit.

Barclays und Standard Chartered mit Problemen

Leichte Probleme mit den härtesten Kapitalanforderungen bei ungünstigster Wirtschaftsentwicklung hatten die Großbanken Barclays und Standard Chartered – beide müssen der Notenbank aber keine neuen Pläne zur Kapitalausstattung vorlegen.

Neben den genannten Häusern wurden die Widerstandsfähigkeit gegen Krisen bei folgenden Instituten geprüft: HSBC, Lloyds, das britische Geschäft der spanischen Großbank Banco Santander und Nationwide Building Society. (APA, dpa, 30.11.2016)

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