"NÖN"-Redakteure beraten am Mittwoch über Gehaltsverzicht

30. November 2016, 07:30
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Irritationen nach überraschendem Abgang von Geschäftsführerin

Wien – Die rund 70 Redakteure im Niederösterreichischen Pressehaus beraten nach STANDARD-Infos am Mittwoch ein neues Gehaltskonzept für ihren Verlag. (Dienst-)Ältere Redakteure sollen auf einen Teil ihrer Gehälter verzichten, hieß es im Vorfeld.

Das neue Gehaltsschema soll nach diesen Informationen insgesamt keine dramatischen Einsparungen vorsehen. Während jüngere unter den rund 70 Redakteuren mit höheren Gehältern rechnen könnten, wenn es umgesetzt wird, müssten die ältesten nach diesem Modell abgeben. Genauere Werte waren zunächst nicht aufzutreiben.

Für Irritationen im Haus sorgte erst vorige Woche der überraschende Abgang von Geschäftsführerin Lydia Gepp, die nach der Trennung vom langjährigen Geschäftsführer und Chefredakteur Harald Knabl 2015 erst Anfang 2016 Geschäftsführerin wurde.

Kolportiert werden Auffassungsunterschiede und Chemie-Probleme des Aufsichtratsvorsitzenden Johann Hörndl mit Gepp. Die Frauenquote im Topmanagement der Gruppe ist mit ihrem Abgang wieder auf null reduziert: Ihr Nachfolger ist Michael Steinwidder, der sich in der Geschäftsführung vor allem um den Verkauf der Druckerei des Pressehauses kümmern soll. Er wird Co-Geschäftsführer von Friedrich Dungl, der im Frühsommer an Bord kam. (red, 30.11.2016)

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