Auto von Zug erfasst: Ein Toter bei Bahnübergang im Burgenland

29. November 2016, 08:31
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46-jähriger Mann starb Montagnacht bei Unfall – Vermutlich Rotlicht übersehen

Steinbrunn – Zu einem tödlichen Unfall ist es in der Nacht auf Dienstag bei einem Bahnübergang im Nordburgenland gekommen. Ein 46-jähriger Mann hatte mit seinem Auto gegen 22.48 Uhr nur mit einer Ampel gesicherte Bahngleise im Gemeindegebiet von Steinbrunn (Bezirk Eisenstadt Umgebung) überquert und laut Polizei vermutlich das Rotlicht übersehen.

Der Wagen wurde vom Zug erfasst, der Mann verstarb an der Unfallstelle. Das Unglück ereignete sich zwischen Steinbrunn und Neufeld. Eine sofort eingeleitete Notbremsung des Lokführers konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Im Zug selbst wurde niemand verletzt. Ein sofort herbeigerufener Notarzt konnte bei dem aus dem Bezirk Eisenstadt Umgebung stammenden Mann nur noch den Tod feststellen, hieß es von der Landespolizeidirektion Burgenland Dienstagfrüh. Neben Rettung, Polizei und Feuerwehr war laut Landessicherheitszentrale auch ein Kriseninterventionsteam ausgerückt.

Glimpflicher Ausgang in Oberösterreich

In Oberösterreich kam es am Montag ebenfalls zu einem Unfall an einem Bahnübergang, der Lenker wurde schwer verletzt. Der 38-Jährige hatte bei einem unbeschrankten Bahnübergang in Ried im Innkreis ein Halteschild missachtet und wurde in seinem Pkw von einem Güterzug erfasst und 140 Meter mitgeschleift. Der 48-Jährige Lokführer hatte vor der Kollision vergeblich Signaltöne abgegeben. Er blieb bei dem Unfall unversehrt, so die Polizei Oberösterreich.

Auto in Wien auf Bahnstrecke gestürzt

Leicht verletzt überstand am frühen Montagnachmittag in Wien-Simmering eine 66-jährige Lenkerin den Sturz ihres Wagens auf eine Bahnstrecke. Sie konnte sich in Sicherheit bringen, bevor ein Zug das Auto erfasste. Die Wiener Berufsfeuerwehr trennte nach eigenen Angaben vom Dienstag die Garnitur von dem Auto und zog das Kfz wieder auf die Straße.

Der Unfall hatte sich vor 13.30 Uhr beim Kreisverkehr Gadnergasse/Swartoschgasse ereignet. Die 66-Jährige kam mit ihrem Wagen aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, der Pkw geriet auf den Bahndamm und stürzte auf die Gleise. Die Lenkerin flüchtete aus dem Auto, bevor es von einem Zug touchiert wurde. Der Pkw wurde zwischen der Garnitur und einer Begrenzungsmauer eingeklemmt.

Der Verkehr auf der Bahnstrecke wurde für die Bergung eingestellt. Die Feuerwehr trennte den Zug und das Auto voneinander und zog mit einer Seilwinde den Wagen wieder auf die Straße. Die Pkw-Lenkerin wurde von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Im Zug gab es keine Verletzten. (APA, 29.11.2016)

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