Israel flog nach Jihadisten-Attacke Luftangriff auf Golanhöhen

28. November 2016, 07:58
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Versteck in leerstehendem UN-Gebäude bombardiert

Jerusalem – Nach einer Attacke militanter Islamisten hat die israelische Luftwaffe einen Luftangriff auf den Golanhöhen geflogen. Das Ziel des Luftangriffs in der Nacht zum Montag war nach Armeeangaben ein leerstehendes UN-Gebäude, das die mit der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) verbündeten Kämpfer als Versteck genutzt hatten.

Die Kämpfer der Brigade der Märtyrer von Yarmuk hatten am Sonntag eine israelische Einheit mit Maschinengewehren und Mörsern angegriffen. Nach Angaben eines Armeesprechers erwiderten die Soldaten das Feuer. Bei einem Luftangriff auf ihr Fahrzeug wurden schließlich vier Islamisten getötet. Die israelischen Soldaten blieben den Angaben zufolge unverletzt.

Israel hatte die Golanhöhen im Sechstagekrieg 1967 zu zwei Dritteln besetzt und 1981 annektiert. Die Annexion wird von der Staatengemeinschaft nicht anerkannt, das gesamte Gebiet gilt weiter als syrisches Territorium. Syrien und Israel befinden sich offiziell bis heute im Kriegszustand.

In Syrien herrscht seit fünfeinhalb Jahren Bürgerkrieg. Seitdem wurden die Golanhöhen häufiger von Geschoßen getroffen. Meist handelte es sich um Querschläger von Gefechten von Jihadisten und anderen Aufständischen gegen syrische Regierungstruppen. Die israelische Armee geht in dem Gebiet zudem punktuell gegen die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah vor, die auf der Seite von Syriens Staatschef Bashar al-Assad kämpft. (APA, 28.11.2016)

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