Britische Notenbank fordert nach Brexit Übergangsphase

27. November 2016, 16:02
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Firmen sollen weiter Zugang zum Binnenmarkt haben

London/Berlin – Der britische Notenbankchef Mark Carney pocht einem Zeitungsbericht zufolge nach dem geplanten Brexit auf eine jahrelange Übergangsphase. Unter anderem sollten die Unternehmen des Landes für weitere zwei Jahre Zugang zum europäischen Binnenmarkt erhalten, berichtete die "Sunday Times" ohne Angabe von Quellen. Einen entsprechenden Plan habe Carney bei Treffen mit den größten britischen Banken in der vergangenen Woche vorgestellt. Ein Notenbank-Sprecher lehnte eine Stellungnahme dazu ab.

Zuletzt hatte Carney vor Abgeordneten dafür geworben, dass Unternehmen insbesondere aus der Finanzbranche so lange Zugang zum EU-Binnenmarkt erhalten sollten, bis neue Handelsabkommen vereinbart sind. Dies dauere normalerweise vier bis sieben Jahre. Die Bank von England wird nicht direkt an den Scheidungsverhandlungen zwischen Großbritannien und der EU beteiligt sein, kann die Regierung in London aber unterstützen. Premierministerin Theresa May will nach dem Brexit-Referendum von Juni bis Ende März 2017 den offiziellen Antrag für den EU-Austritt stellen. (Reuters)

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