Hundehalter und Fußballmütter: Gewaltexzesse in Kaiserslautern

27. November 2016, 14:32
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In der deutschen Stadt prügelten sich – unabhängig voneinander – Hundebesitzer und Mütter fußballspielender Kinder

Kaiserslautern – Nach einem Revierstreit unter Hunden sind auch deren Halter aneinandergeraten. Frauchen und Herrchen bissen, traten und bespuckten einander nach Angaben der Polizei Kaiserslautern vom Sonntag. Einer der drei Beteiligten sei mit einem Schal gewürgt worden.

Eine Hundebesitzerin hatte ihr Tier am Samstag frei durch einen Wald laufen lassen. Die 51-Jährige traf auf ein Ehepaar, das seinen Hund an der Leine führte. Die Tiere trugen einen Revierkampf aus, bei dem der Hund des Paares verletzt wurde. Daraufhin habe das Paar die 51-Jährige aufgefordert, auf die Polizei zu warten. Der Versuch, die weggehende Frau festzuhalten, artete in eine Rauferei aus.

Sorgerechtsstreit am Fußballplatz

Für einen weiteren Gewaltexzess waren die Mütter Fußballspielender Kinder verantwortlich – ebenfalls in Kaiserslautern. Am Rande eines Kinderfußballturniers haben mehrere Zuschauerinnen aufeinander eingedroschen. Erst die Polizei konnte die acht Frauen auf einem Sportplatz trennen, wie die Beamten am Sonntag mitteilten.

Ursprünglich wollten die Frauen einen zehn Jahre alten Spieler anfeuern.

Hintergrund dürfte ein Sorgerechtsstreit sein. Die getrennt lebenden Eltern brachten am Samstag dazu jeweils Unterstützer mit. Anfeuerungsrufe am Spielfeldrand seien in gegenseitige Provokationen und dann in den körperlich ausgetragenen Streit unter den weiblichen Unterstützern übergegangen. Die Polizei leitete Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. (APA, dpa, 27.11.2016)

  • Ein Kinderfußballspiel wurde in Kaiserslautern zum Schauplatz einer Prügelei.
    foto: apa/afp/yamil lage

    Ein Kinderfußballspiel wurde in Kaiserslautern zum Schauplatz einer Prügelei.

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