Protürkische Rebellen bei Giftgasangriff des IS in Syrien verletzt

27. November 2016, 10:50
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22 von Türkei unterstützte Rebellen verletzt – Türkische Armee bekämpft in Syrien IS und Kurden

Damaskus – Bei einem Giftgasangriff der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind in Nordsyrien 22 protürkische Rebellen verletzt worden. "Nach einem vom IS gestarteten Raketenangriff wurden an den Augen und Körpern von 22 Oppositionsmitgliedern Zeichen von Giftgas festgestellt", hieß es in der von der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zitierten Mitteilung des türkischen Militärs am Sonntag.

Die Rebellen seien im Zuge der im August begonnenen Operation "Schutzschild Euphrat" durch den IS beschossen worden, hieß es. Im Bürgerkrieg in Syrien sind mehrfach Chemiewaffen eingesetzt worden, nachweislich auch vom syrischen Regime selbst. In den vergangenen Wochen warf Russland der Opposition in Syrien vor, Giftgasgranaten einzusetzen.

Die türkische Armee war Ende August mit von ihr unterstützten Rebellen erstmals in Nordsyrien einmarschiert und hatte einen Grenzstreifen unter ihre Kontrolle gebracht, in dem zuvor IS-Extremisten herrschten. Inzwischen rücken die von der Türkei unterstützten Kräfte weiter nach Süden auf die Stadt Al-Bab vor. Im Rahmen ihrer Militäroperation "Schutzschild Euphrat" bekämpft die türkische Armee den IS, aber auch die Kurden-Milizen der YPG. Sie sind der syrische Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, der mit westlicher Unterstützung ebenfalls gegen den IS kämpft. (APA, dpa, 27.11.2016)

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