ÖSV-Damen können in Killington nur überraschen

25. November 2016, 17:14
3 Postings

22-jährige Stephanie Brunner peilt an US-Ostküste im RTL erstes Podest an – Gut und Shiffrin um Sieg

Killington – Die Vorzeichen könnten besser sein. Anna Veith ist noch nicht bereit für ein Comeback, Riesentorlauf-Weltcupsiegerin Eva-Maria Brem fällt ebenso wie Slalom-Spezialistin Carmen Thalmann für den Rest der Saison aus. Die ÖSV-Technikerinnen gehen trotzdem nicht völlig hoffnungslos in das Weltcup-Wochenende in Killington im US-Bundesstaat Vermont. Im Riesentorlauf am Samstag ruhen die Hoffnungen vor allem auf Stephanie Brunner und Michaela Kirchgasser, im Slalom (Sonntag) hauptsächlich auf Kirchgasser.

Die 22-jährige Tirolerin Brunner überraschte beim Saisonauftakt in Sölden mit Platz vier. "Sie ist top in Form und derzeit unser Aushängeschild im Riesentorlauf", sagte Damen-Cheftrainer Jürgen Kriechbaum. "Ich traue ihr Ähnliches zu wie in Sölden." Brunner traut sich auch einiges zu. "Ich hoffe, dass ich diesmal im Rennen hundert Prozent geben kann." In Sölden, sagt sie, hätte sie erst 80 Prozent gezeigt.

Guter Dinge ist auch Kirchgasser, obwohl ihr Knie zwickt. Die 31-jährige Salzburgerin konnte zuletzt nicht mehr als drei Tage am Stück trainieren. "Ich habe mir eine Pause gegönnt und bin nun fit für das Wochenende." Mit ihrem Skifahren ist Kirchgasser derzeit recht zufrieden. "Es ist schon lange nicht mehr so gut gegangen. Ich habe ein echt lässiges Gefühl auf Ski. Es macht gerade sehr viel Spaß." Sehr viel Spaß hatten heuer auch schon Lara Gut und Mikaela Shiffrin. Die beiden Saisonsiegerinnen sind selbstverständlich auch in Killington keine Außenseiterinnen. (red, APA, 25.11.2016)

  • Stephanie Brunner fährt extreme Schräglagen. In Sölden wurde die Tirolerin bereits Vierte. In Killington will sie mehr.
    foto: apa/afp/joe klamar

    Stephanie Brunner fährt extreme Schräglagen. In Sölden wurde die Tirolerin bereits Vierte. In Killington will sie mehr.

Share if you care.