Autohandel, ÖAMTC und ARBÖ warnen vor "Handy-Händlern"

25. November 2016, 13:03
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Frage der Fahrzeugsicherheit und der Gewährleistung bei Händlern, die lediglich mit einer Handynummer im Internet auftauchen

Das Bundesgremium Fahrzeughandel, der ÖAMTC und der ARBÖ fordern eine Reglementierung des Kfz-Handels, um die Kunden vor "Handy-Händlern" zu schützen. Denn bei diesen bestehe die Gefahr, dass die Fahrzeuge nicht verkehrstauglich sind und es zu Haftungsproblemen kommen könnte. Das Ersatzteil- und Zubehörgeschäft soll davon nicht betroffen sein.

"Der Handel mit Kfz-Ersatzteilen soll dabei weiterhin unter das allgemeine Handelsgewerbe fallen und ein freies Gewerbe bleiben. An der bestehenden Praxis des Verkaufs von Kfz-Ersatzteilen, insbesondere durch Tankstellen sowie Eisenwaren- und Baustoffhändler soll sich somit rechtlich nichts ändern", teilten der Fahrzeughandel und die Automobilklubs am Freitag in einer Aussendung mit.

Ohne genaue Anschrift

Als "Handy-Händler" werden jene Anbieter bezeichnet, die primär als Einzelperson im Internet auftreten und lediglich eine Handynummer ohne genaue Anschrift ausweisen.

In Österreich hat sich der Autohandel nach einigen schweren Jahren zuletzt wieder erholt. Zwischen Jänner und Oktober sind heuer die Pkw-Neuzulassungen um 6,1 Prozent auf 278.451 Einheiten gestiegen. (APA, 25.11. 2016)

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