Tottenham zu Gast bei Angstgegner Chelsea

25. November 2016, 12:21
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Spurs haben seit 1990 nicht mehr an der Stamford Bridge gewonnen

London – Nach dem vorzeitigen Scheitern in der Champions League geht es für Kevin Wimmer und Tottenham Hotspur in der englischen Meisterschaft mit dem nächsten Londoner Derby weiter. Der nach zwölf Runden als einziger Klub noch ungeschlagene Tabellenfünfte gastiert am Samstagabend (18.30 Uhr) beim Spitzenreiter Chelsea.

Für Spurs-Trainer Mauricio Pochettino zählt der Lokalrivale, der zuletzt in der Liga sechs Siege en suite ohne Gegentreffer (Torverhältnis 17:0) gefeiert hat und nun einen Zähler vor Liverpool und Manchester City liegt, aufgrund der fehlenden Doppelbelastung zu den Titelfavoriten. "Wenn man ein großes Team wie Chelsea ist und man nicht im Europacup spielt, dann hat man immer eine Woche Zeit, sich auf das nächste Ligamatch vorzubereiten", betonte Pochettino. "Wir haben dagegen am Dienstag gespielt und sind danach erst spät nach London zurückgekehrt."

Statistik spricht für Chelsea

Tottenham hat in seinen jüngsten neun Pflichtspielen nur einen Sieg gefeiert. Und auch die Auswärtsbilanz gegen Chelsea spricht gegen den Wimmer-Klub, der seit 1990 nicht mehr an der Stamford Bridge gewonnen hat. Dazu kann Trainer Antonio Conte bei den Blues aus dem Vollen schöpfen und auf einen Diego Costa in Hochform bauen. Der spanische Teamstürmer führt mit zehn Treffern die Liga-Torschützenliste an.

Verfolger Liverpool, der so wie Chelsea ebenfalls nicht im Europacup engagiert ist, steht vor einem Pflichtsieg im Heimspiel gegen den Vorletzten aus Sunderland, gleiches gilt für City in der Partie gegen den Zwölften im nur 34 Kilometern Luftlinie von Manchester entfernten Burnley. Der seit 18 Pflichtspielen ungeschlagene Tabellenvierte Arsenal, dem drei Zähler auf Chelsea fehlen, empfängt am Sonntag den Zehnten aus Bournemouth.

Meister Leicester City will mit Christian Fuchs und einem Heimsieg am Samstag (16 Uhr) über Middlesbrough vom 14. Tabellenplatz wegkommen. Für Sebastian Prödl steht dagegen nach dem 2:1-Sieg über den Titelverteidiger das nächste Duell mit einem ÖFB-Kollegen auf dem Programm, wenn Watford am Sonntagnachmittag (13 Uhr) Stoke City mit Marko Arnautovic empfängt. (APA, 25.11.2016)

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