"Da is ne Katze im Hausflur": Aktion der Berliner Polizei gegen Notrufmissbrauch

25. November 2016, 10:44
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Von 1,3 Millionen Anrufen im Jahr gibt es bei 300.000 keinen Grund für einen Polizeieinsatz

Berlin – Bis Ende der Woche noch läuft eine Kampagne der Berliner Polizei gegen überflüssige 110-Notrufe. Über Twitter und Facebook wurden skurrile und nervige Beispiele veröffentlicht, bei denen jemand die Telefonnummer 110 ohne tatsächlichen Grund gewählt hat. Das Motto der Aktion lautet: "NoNotruf".

Beim ersten Beispiel im Twitter-Einsatzkanal der Polizei beschwerte sich ein Anrufer: "Der Ladenbetreiber will meine Pfandflaschen nicht annehmen, der muss die doch zurücknehmen." Es ging dann weiter mit: "Können Sie mir sagen, wo das Amtsgericht Tiergarten ist?", "Meine Schwiegertochter will an mein Erbe" und "Mir ist eine Katze zugelaufen. Wollte fragen, ob die jemand vermisst."

Die Polizei beklagt schon länger, dass viele Anrufer aus Spaß, Unwissenheit oder um zu ärgern die Notruf-Nummer wählen. Sie blockieren so kurzzeitig eine der Telefonleitungen und sorgen für Wartezeiten bei den echten Notfällen. Von rund 1,3 Millionen Notrufen im Jahr gibt es laut Polizei bei 300.000 keinen Grund für einen Polizeieinsatz. Das sind durchschnittlich 820 überflüssige Anrufe pro Tag.

Weitere Beispiele:

(APA, red, 25.11.2016)

  • Entlaufene Katzen sind kein Grund für einen Notruf bei der Polizei.
    foto: reuters/max rossi

    Entlaufene Katzen sind kein Grund für einen Notruf bei der Polizei.

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