Innenressort: Hofburg-Ergebnis könnte erst am Dienstag vorliegen

25. November 2016, 08:38
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Sektionschef: Qualität geht vor Schnelligkeit

Wien – Die Österreicherinnen und Österreicher könnten bei der Bundespräsidentenwahl am 4. Dezember so lange wie nie zuvor auf ein Ergebnis warten müssen. Auch im Innenministerium hält man es nämlich für denkbar, dass das vorläufige Endergebnis erst am Dienstag nach der Wahl feststeht.

Sollte es ein ähnlich knappes Ergebnis wie bei der Stichwahl am 22. Mai geben und diesmal ähnlich viele Wahlkarten auszuzählen sein, könnten es einzelne Wahlbehörden wegen der nach der Aufhebung verordneten besonders sorgfältigen Vorgangsweise nicht am Montag schaffen. "Ja, das ist denkbar. Es geht in dem Fall eindeutig Qualität vor Schnelligkeit", sagte der im Innenministerium für die Wahl zuständige Sektionschef Matthias Vogel im Ö1-"Morgenjournal".

Erst wenn das letzte Ergebnis einer Wahlbehörde vorliegt, werde es auch ein vorläufiges Endergebnis geben, so Vogel. "Das kann durchwegs auch erst am Dienstag sein." Besonders lang hatte es am 22. Mai in Teilen Tirols gedauert. Von dort kamen diese Woche auch Stimmen, dass die Auszählung der Briefwahlstimmen am 4. Dezember bis zum Dienstag nach der Wahl dauern könnte. (APA, 25.11.2016)

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