Pentagon: Hohes Al-Kaida-Mitglied bei Luftangriff in Syrien getötet

22. November 2016, 21:34
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Al-Masri soll Verbindungen zu "Terroristen" in Südwestasien gehabt haben

Damaskus/Washington – Bei einem US-Luftangriff in Syrien ist nach Angaben des Pentagon ein ranghohes Mitglied des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet worden. Abu Afghan al-Masri sei bereits am Freitag bei einem Drohnenangriff im Nordwesten Syriens getötet worden, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Peter Cook, am Dienstag.

Der Ägypter al-Masri hatte sich den Angaben zufolge zunächst Al-Kaida in Afghanistan angeschlossen, bevor er zu dessen Ableger nach Syrien ging. Al-Masri habe Verbindungen zu "terroristischen Gruppen" gehabt, sie in Südwestasien aktiv seien, sagte Cook. Seinen Angaben zufolge fand der tödliche Drohnenangriff vom 18. November in der Nähe der Stadt Sarmada statt.

In Syrien ist überwiegend die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) aktiv, es gibt aber viele andere radikalislamische Gruppierungen. Dazu zählt die Fateh-al-Sham-Front, vormals Al-Nusra-Front, die sich umbenannte, als sie sich von Al-Kaida lossagte. Inzwischen hat sich die Fateh-al-Sham-Front mit der Salafistengruppe Jund al-Aksa verbündet. Al-Kaida hat im Gegensatz zum IS nie versucht, ein eigenes Gebiet zu kontrollieren. (APA, 22.11.2016)

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