Neue Zusammenstöße rund um Pipelineprojekt "Dakota Access"

Ansichtssache22. November 2016, 15:42
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foto: reuters/stephanie keith

Die Polizei im US-Bundesstaat North Dakota setzte bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse ein, um etwa 400 Demonstranten daran zu hindern, die Besetzer einer Baustelle des umstrittenen Pipeline-Projekts "Dakota Access" zu unterstützen. Aktivisten bezeichnen den Polizeieinsatz als "brutal und völlig unangemessen".

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foto: reuters/stephanie keith

40 Kilometer südlich der Staatshauptstadt Bismarck harren die Pipelinegegner am Ufer des Missouri-Flusses schon seit 2014 aus, um den Bau der 1.900 Kilometer langen Öltransportröhre, die von Illinois im Norden bis an den Golf von Mexiko im Süden verlaufen soll, zu verhindern.

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foto: reuters/stephanie keith

Vor allem das indigene Volk der Standing Rock Sioux, das in dem Gebiet beheimatet ist, fürchtet, dass die Pipeline unter dem Fluss ihr Trinkwasser verschmutzen könnte. Befürworter argumentieren mit der hohen Sicherheit moderner Pipelinetechnologie und dem wirtschaftlichen Nutzen, den der schnelle Transport des Rohstoffes bringen soll.

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