Google kappt Play Services für Android 2.3 und 3

22. November 2016, 17:22
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Play Store-Zugang bleibt vorerst erhalten – "Gingerbread" hat Marktanteil von 1,3 Prozent

Wer heute noch ein Tablet oder Smartphone mit Android 2.3 oder 3 verwendet, dürfte bald noch weniger Apps im Play Store vorfinden, als es bereits der Fall ist. Denn Google wird mit der für 2017 angekündigten Version 10.2.0 der Play Services die Unterstützung für dieses System aufgeben. Ab dann setzt die Einbindung der aktuellsten Version und neuer Features wenigstens API-Level 14 voraus, also Android 4.0.1 oder höher.

Unmittelbare Folgen für die älteren Devices hat diese Änderung nicht. Der Zugang zum Play Store bleibt erhalten. Entwickler müssen jedoch, wenn sie die älteren Android-Ausgaben weiterhin mit ihren Apps unterstützen möchten, mehrere Installationspakete produzieren.

Nur noch geringer Marktanteil

Auf Dauer dürfte aber auch der Zugang zum App-Katalog für Android 2.3 und 3 wegfallen, wie es 2013 schon für Android 2.1 und ältere Ausgaben geschehen ist, erinnert Heise. Die Anzahl der Betroffenen dürfte allerdings überschaubar sein. Laut Android Developer Dashboard verzeichnet Android 2.3 (veröffentlicht im Dezember 2010) einen Anteil von 1,3 Prozent aller erfassten Installationen.

Android 3 "Honeycomb" (Februar 2011) , das einst ausschließlich für Tablets umgesetzt worden war, erreichte generell nie besonders hohe Relevanz und ist schon seit geraumer Zeit in der Statistik nicht mehr vertreten, da sein Anteil unter 0,1 Prozent liegt. (red, 22.11.2016)

  • Das Nexus S war damals Flaggschiff für Android 2.3 "Gingerbread".
    foto: derstandard.at/zsolt wilhelm

    Das Nexus S war damals Flaggschiff für Android 2.3 "Gingerbread".

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