1.400 Menschen aus Mittelmeer gerettet, acht Leichen geborgen

22. November 2016, 13:08
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Bei zehn Einsätzen vor der libyschen Küste

Rom – 1.400 Flüchtlinge an Bord von Booten, die in Richtung Italien unterwegs waren, sind am Dienstag vor der libyschen Küste bei zehn verschiedenen Rettungseinsätzen unter Aufsicht der italienischen Küstenwache gerettet worden. Dabei wurden auch die Leichen von acht Flüchtlingen geborgen.

An den Rettungseinheiten beteiligten sich mehrere Schiffe. Zwei stark unterkühlte Personen mussten an Bord eines Schiffes behandelt werden.

Italien rechnet bis Ende 2016 mit einer Rekordzahl von Migranten. Geht der bisherige Trend weiter, wird es auf Sizilien heuer 200.000 Flüchtlingsankünfte geben, prognostiziert das Innenministerium in Rom. Damit würde der Rekordwert aus dem Jahr 2014 – 170.000 Flüchtlinge – deutlich überschritten. (APA, 22.11.2016)

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