Vorwurf der Schiebung bei Fernsehshow "4 geben alles"

21. November 2016, 16:28
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ORF weist Vorwürfe zurück – Gutachten schließe Bevorzugung aus

Wien – Gegen die neue Samstagabendshow "4 geben alles" – ein Gemeinschaftsprojekt von ORF, ZDF und SRF – wurden Vorwürfe wegen Schiebung laut. Konkret geht es um das letzte Familienspiel, dem sogenannten "Familien-Mobile". Die Sendung wurde am vergangenen Samstag um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

ORF weist Vorwürfe zurück

Der ORF weist den Vorwurf der Schiebung zurück: "Bei der Auswahl des Finalspiels war besonders wichtig, dass möglichst Chancengleichheit zwischen den Erwachsenen und Kindern herrscht. Das ist bei 'Familien-Mobile' der Fall, wie diverse Experten und Sportwissenschaftler bestätigt haben. Hier kommt es auf die relative Kraft (Kraft in Relation zum Körpergewicht) und auf die Griffkraft an", heißt es auf STANDARD-Anfrage. Es gebe hier keinen Vorteil für Erwachsene. Deshalb sei dieses Spiel bewusst ausgesucht worden.

Gutachten

Um Manipulationsvorwüfen entgegenzutreten habe die Produktionsfirma I&U auch ein biomechanisches Gutachten in Auftrag gegeben. Darin sei festgestellt worden, dass "eine größere Unterstützung des Kandidaten Leumann gegenüber dem Kandidaten Maybach durch das Halteseil nach der Sturzanalyse und den Verhaltensbeobachtungen der Sicherer während des Hängens der Kandidaten an der horizontalen Stange auszuschließen" sei. (red, 21.11.2016)

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